Frameworks

Kein Methoden-Set.
Dokumentierte Denkwerkzeuge.

CEOPRENEUR steht auf zwei dokumentierten Kernsystemen und einer Entscheidungslogik, die quer darüber liegt. Werkzeuge für den Betrieb der Systeme stehen auf Labs, nicht hier.


Systemlogik

Vom Ziel zur Entscheidung.

Zwei Ebenen, keine zwei Angebote. Die eine bestimmt, worauf ein Mandat hinausläuft. Die andere legt fest, wer im Betrieb entscheidet, wenn der Inhaber nicht gefragt wird.

  1. 01bestimmt das Ziel

    Kernsystem

    Build to Leave™ schafft operative Freiheit. ExitReady™ macht die erreichte Unabhängigkeit übertragbar.

  2. 02trägt die Umsetzung

    Entscheidungslogik

    Die CEOPRENEUR Principles und die Decision Matrix™ bestimmen, wer was entscheidet — in beiden Kernsystemen dieselbe Logik.


Kernsysteme

Zwei Systeme. Ein Ziel.

Build to Leave™ und ExitReady™ sind die kommerziellen Pfade und die einzigen beiden Systeme, die CEOPRENEUR ausliefert. ExitReady™ setzt Build to Leave™ voraus.

OPERATIVE FREIHEIT

Build to Leave™

Strukturelle Entkopplung des Unternehmens vom Gründer. Rollen, Entscheidungsarchitektur, Prozesslogik, Delegation.

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EXIT-READINESS

ExitReady™

Governance, Dokumentation und Übergabestrukturen für eine nachvollziehbare Due Diligence.

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Denkmodell

Warum an einer Stelle und nicht überall.

Ein System ist so schnell wie seine engste Stelle. Wer anderswo verbessert, hat Geld ausgegeben und den Durchsatz nicht bewegt. Aus dieser Logik folgt, wo beide Kernsysteme eingreifen — und die unbequeme Regel, dass Systematisierung dort endet, wo sie die Abhängigkeit nicht mehr senkt.

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Querliegend

Die Entscheidungslogik.

Sie gehört keinem der beiden Systeme allein und wird in beiden angewendet. Sechs Prinzipien beantworten die Richtungsfrage, fünf Entscheidungsbereiche die Handlungsfrage — mit hinterlegten Schwellen statt mit deiner Anwesenheit.

Sechs Prinzipien
  • 01Prinzipienbasierter Pragmatismus
  • 02Holistische Sichtweise
  • 03Kosmopolitische Offenheit
  • 04Minimalistische Fokussierung
  • 05High Performance und Selbstführung
  • 06Die Firma als Werkzeug
Fünf Entscheidungsbereiche
Kapitalallokation
Kaufe nur, was Rendite bringt oder Zeit spart.
Produktivität
Delegiere alles unter deinem Stundenwert.
Fokus und Klarheit
Grosse Entscheidungen bekommen Zeit, kleine bekommen Regeln.
Systemisierung
Investiere nur in wiederverwendbare Assets.
Cashflow
Keine grosse Ausgabe ohne Bewertung, keine Investition unter die Reserve.

Fundament

Worauf die Methode aufsetzt.

Vier Fragen tragen die Architektur. Zu dreien gibt es belastbare Daten, zur vierten nicht — und genau das steht dort auch.

  • Bandiera, Hansen, Prat & Sadun · Journal of Political Economy 2020

    1.114 CEOs in sechs Ländern, Zeiterfassung statt Selbsteinschätzung: 17 % arbeiten in einem Verhaltensprofil, das nicht zu ihrem Unternehmen passt.

  • Bloom, Eifert, Mahajan, McKenzie & Roberts · Quarterly Journal of Economics 2013

    Randomisiertes Feldexperiment: strukturierte Managementpraktiken erhöhten die Produktivität um rund 17 % in einem Jahr — und führten zu messbarer Delegation.

  • SECO / kmu.admin.ch

    Von 603.602 Schweizer KMU haben über 90.000 eine Inhaberin oder einen Inhaber über 60 und keinen geklärten Nachfolgeprozess.

  • Damodaran · NYU Stern 2023

    Pratts 10 bis 25 % betreffen private Unternehmen und Gutachterermessen — keine empirische Transaktionsquote.


Methodengrenzen

Was wir uns selbst verbieten.

Nicht der Leistungsumfang eines Angebots — der steht auf der jeweiligen Seite. Sondern die Regeln, die unabhängig vom Mandat gelten und die man an dieser Website nachprüfen kann.

  • Keine Zahl ohne Quelle.

    Jede Prozentzahl auf dieser Website führt auf einen Eintrag der Evidenz-Seite zurück. Wo die Datenlage nichts trägt, steht das da — nicht eine Zahl, die plausibel klingt.

  • Selbsteinschätzung heisst Selbsteinschätzung.

    Der Schnelltest und BTL OS sind selbst eingeschätzt und werden nirgends als Messung ausgegeben. Gezählt wird nur im Diagnostic, aus aufgezählten Positionen im Unternehmen.

  • Kein Default ist eine Antwort.

    In der Erhebung zählt nichts mit, was nicht beantwortet ist — auch nicht als Null. Vorbelegte Zeilen sind ein Ausgangspunkt, kein Ergebnis.

  • Widersprüche werden zurückgewiesen, nicht geglättet.

    Umsatzanteile, die zusammen über 100 % ergeben, sind ein Fehler in der Erhebung. Wir kappen sie nicht auf einen plausiblen Wert, sondern melden sie.

  • Kein Mandat aus dem Instrument heraus.

    „Kein struktureller Handlungsbedarf“ ist ein zulässiges Ergebnis des Diagnostic und steht dort an erster Stelle. Eine Diagnose, die immer zum nächsten Angebot führt, ist keine.

  • Keine Transaktionsberatung, keine Begleitung.

    Wir vermitteln keine Käufer, führen keine Due Diligence und verhandeln keine Transaktion. Und wir verkaufen keine Stunden: Was in einem Mandat entsteht, ist Architektur, keine Anwesenheit.


Erste Orientierung

Wie viel läuft heute über dich?

Vier Fragen ordnen deine Selbsteinschätzung in vier Bereiche der Inhaberabhängigkeit ein. Kostenlos, ohne E-Mail-Adresse — eine erste Orientierung, keine Messung und keine Empfehlung für ein bestimmtes System.

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