Überwindung und Wachstum: Ein tiefer Einblick in die Lebens- und Unternehmensphilosophie von Simon Hofer 

In dieser ausführlichen und inspirierenden Episode des CEOPRENEUR Podcasts ist Simon Haugk im Gespräch mit Simon Hofer, einem vielseitigen Unternehmer, Autor und Keynotespeaker, der nicht nur als Speaker bekannt ist, sondern auch andere Speaker ausbildet. Die Episode gibt tiefe Einblicke in die unternehmerische Reise von Simon Hofer, der von seinem Aufstieg, über persönliche und berufliche Herausforderungen bis hin zu seiner erfolgreichen Karriere als Speaker und Unternehmer spricht.

Simon Hofer teilt seine bewegende Geschichte, die von frühen familiären Verlusten, über seine Zeit der Obdachlosigkeit bis hin zum erfolgreichen Aufbau eines Unternehmens im Sicherheitsbereich reicht, das er später erfolgreich verkaufte. Diese Episode beleuchtet die Bedeutung von Kommunikation, Persönlichkeitsentwicklung und die Kraft der positiven Einstellung, die Simon Hofer in seiner Laufbahn begleitet haben.

Darüber hinaus spricht Simon Hofer über die Bedeutung der Beziehung zu seiner Frau, die eine wesentliche Stütze und Inspiration in seinem Leben darstellt. Er betont die Wichtigkeit, sowohl im beruflichen als auch im privaten Leben authentisch zu bleiben, Herausforderungen anzunehmen und sich ständig weiterzuentwickeln.

Diese Episode ist eine Inspiration für alle, die sowohl persönlich als auch beruflich wachsen möchten. Sie zeigt auf, dass trotz Rückschlägen und Herausforderungen der Weg nach oben möglich ist, solange man bereit ist, an sich zu arbeiten, zu lernen und sich ständig weiterzuentwickeln.

Zusammenfassend ist die Episode eine lehrreiche Reise durch das Leben eines Mannes, der durch Tiefen gegangen ist, um auf beeindruckende Weise wieder aufzusteigen. Sie ist ein Must-Hear für jeden angehenden Unternehmer und diejenigen, die an der Macht der Veränderung und des persönlichen Wachstums interessiert sind.

  • Frühe Herausforderungen und Transformation: Simon Hofers Weg von familiären Verlusten und persönlichen Niederlagen zu einem erfolgreichen Unternehmer und Keynotespeaker.
  • Resilienz durch Lebenswenden: Wie die Erfahrung der Obdachlosigkeit und der Neustart aus einem Möbellager heraus den Grundstein für seine spätere Erfolgsgeschichte legten.
  • Kern der Selbstkommunikation und Neurowissenschaften: Die Rolle der Selbstreflexion und die Anwendung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse als Schlüssel zu persönlichem und beruflichem Erfolg.
  • Von der Krise zum Marktführer: Die Gründung und der Aufstieg seines Sicherheitssystem-Unternehmens zum Marktführer in der Schweiz als Beispiel für zielgerichtete Neuausrichtung und Innovation.
  • Die Reise zur authentischen Stimme: Einblick in den Übergang zur Keynotespeaker-Karriere, die Bedeutung authentischer Selbstpräsentation und der Einfluss effektiver Kommunikation auf den Erfolg.
  • Philosophie der Persönlichkeitsentwicklung: Wie kontinuierliche Selbstentwicklung und das Streben nach Verbesserung Simon Hofers berufliche Wege und Lehransätze prägen.
  • Partnerschaft als Fundament des Erfolgs: Die unterstützende Rolle seiner Ehe und wie persönliche Beziehungen zur Quelle von Stärke und Inspiration werden.
  • Adaption und lebenslanges Lernen: Strategien zum Umgang mit Herausforderungen, die Bedeutung von Anpassungsfähigkeit und das kontinuierliche Streben nach Wissen und Entwicklung.

Transkript

Simon Haugk

Willkommen beim CEOPRENEUR Podcast, heute wieder mit einem sehr interessanten Gast, auf den ich mich auch sehr freue. Die meisten kennen ihn wahrscheinlich als Autor. Ich seh’s jetzt gerade im Hintergrund, die fünfundneunzig fünf Formel Hofer auch als Speaker. Und zwar auch als Speaker, der inzwischen auch weitere Speaker ausbildet. Wir befassen uns heute mit dem Unternehmer hinter dem Speaker. Simon, es freut mich sehr, dass Du da bist. Herzlich willkommen.

Simon Hofer

Ja, danke schön, Simon. Schön bin ich hier. Ich freu mich.

Simon Haugk

Hast Du denn irgendwas zu ergänzen? Hab ich irgendwas, weil Du hast ja schon eine sehr einen sehr eindrucksvollen Lebenslauf. Gibt’s irgendwelche Punkte, die Du noch gerne als Vorstellung mitgeben würdest, einfach, was man so mit dir verbinden sollte? Weil ich konnte jetzt offen gestanden nichts Eindeutiges wählen.

Simon Hofer

Nein, Du hast es ganz gut gemacht, Simon. Also Unternehmer, Autor, Keynote Speaker, das das trifft es eigentlich schon. Ich bin jetzt in einem Alter, weißt Du, wenn man da die Vita runter liest, dann ist der Podcast vorbei, ja? Also

Simon Haugk

Ja, genau, genau. Es waren keine Szene mehr. Ne, und das ist ja das, was jeden Fall von deiner Positionierung am meisten mit Sicherheit auffällt, ist ja einfach die Tätigkeit als Speaker. Jetzt vor ’n paar Jahren Stefan, glaube ich, dazugekommen, dass Du dann auch Speaker ausbilldest, aber im Grunde genommen diese Sichtbarkeit von wegen, hinter diesem Speaker steckt ja eigentlich ’n Unternehmer. Und das ist etwas, ich glaub, auf deiner Seite steht ja auch ’n bisschen was darüber, dass Du dann zwischen vierzig und sechsundvierzig, zwischen vierzigsten und sechsundvierzigsten Lebensjahr, wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe, dass dazwischen noch mal eine große unternehmerische Entwicklung war, bis Du dich dann, glaube ich primär dem Speaker Business, wie man’s ja so Stefan sagt, gewidmet hast.

Simon Hofer

Ja, mein Lebenslauf ist wahrscheinlich ’n bisschen anders als sehr von vielen. Ich bin in guten Verhältnissen aufgewachsen, das darf ich sagen, ja, also in einer tollen Familie. Und ich hatte dann einfach damit zu kämpfen, sag jetzt mal, dass meine Familie, da sind alle sehr schnell verstorben. Ich glaub, ich war noch keine dreißig, da war eigentlich bis auf meine Schwester von meiner Familie niemand mehr am Leben. Alle gestorben, Großvater, Eltern, Onkel, Tanten, ganz viele einfach weg. Und ich weiß nicht, dass, ob das auch einen Einfluss hatte. Aber ich hab’s dann wirklich geschafft eigentlich aus aus aus Verändnissen von von einem wirklich mehr als Mittelstand, bis ganz nach unten zu kommen.

Und das hat dann eigentlich damit geendet. Meine letzte Investition war dann eine so katastrophale, dass ich dann meinen vierzigsten Geburtstag hab ich dann eigentlich in der Obdachlosigkeit verbracht. Also nicht eigentlich, sondern ich war meinem vierzigsten Geburtstag obdachlos. Nicht ganz zwar, ich hatte ich hatte für meine restlichen Möbel, meine Schwester hat mir ’n bisschen Geld ausgeliehen, hab ich mir ’n kleines Möbellager gemietet, so acht Quadratmeter. Und immer abends, zweiundzwanzig Uhr, bevor das geschlossen hat, hab ich mich dann da reingeschlichen und bin ins Möblein und hab von ihm das Tor zugemacht und hab dann da auf der Matratze übernachtet. Und das hab ich etwa vier, fünf Monate lang gemacht. Und es war dann tatsächlich so, dass ich dass ich da angefangen hab, erstens mal zu lesen und mich mit Neurowissenschaften und Kommunikation zu beschäftigen, weil das waren Bücher, die ich gefunden habe.

Und was ich aber auch noch gefunden habe, Simone, ist ein ein Blatt Papier in einer Umzugsschachtel eines Nachts. Und darauf stand, ich hätte noch ein Guthaben von irgendwie neuntausend Euro bei einer Pensionskasse. Und das könnt ich beziehen, wenn ich entweder ein Haus baue oder eine Wohnung kaufe. Ich werd, na ja gut, das ist vielleicht ’n bisschen großer Schritt ausm Möblager raus. Oder aber wenn ich mich selbstständig mache. Mhm. Und da hab ich gedacht, ja gut, dann dann mach ich mich selbstständig. Und ich hab zuvor lang in den USA gelebt und hab gesagt, dann mach ich jetzt einfach das Einzige, was ich kann.

Ich hab in den USA in der Sicherheitsbranche gearbeitet. Das heißt, wir haben Videowarenlagen, Zutrittssysteme, Alarmanlagen, Überwachungssysteme und solche Sachen geplant und gebaut. Und da hatten das in der Schweiz gemacht. Und hab dann eigentlich aus dem Möbel heraus hab ich ein Unternehmen gegründet. Und wir waren damit, ich glaub, drei Jahre später im Bereich Alarmanlagen für Privathaushalte Marktführer in der Schweiz. Wir haben ein neues System eingeführt, diese Funkalarmanlagen, Du keine Kabel mehr gebraucht, war viel effizienter, viel schneller im Einbau. Und sind dann durch durch ja durch Know how und und und viel Arbeit und auch ein bisschen Glück auch in große Konzerne reingekommen wir durften dann für Konzerne wie wie wie die Swatch Gruppen so arbeiten.

Und das hat uns dann sehr schnell ziemlich nach oben katapultiert. Und so kam es, dass ich sechs Jahre nach der Gründung das Unternehmen, das dann zu der Zeit weiter gewundert Mitarbeiter hatte, an Simon Konzern verkauft hab und dann eigentlich ausgestiegen bin. Gesagt, okay, gut. Und das ist dann wirklich, ich bin dann jetzt nicht direkt, hab ich Schindler Zwischenstation gemacht, aber wie Du so sagst, das es ist wirklich die Geschichte. Ich bin innerhalb von sechs Jahren ausm Möbellager in in die Villa mit See- und Bergsicht eingezogen. Und hab in dieser Zeit eigentlich nur eine Sache gelernt, und zwar, dass die Kommunikation mit dir selbst und mit deinem Umfeld den alles entscheidenden Unterschied machen deinem Leben. Das ist das, was ich da mitgenommen habe.

Und so bin ich nachher eigentlich ins Speaking reingekommen. Ich wurd Knoof auch gefragt, ja, wie hast Du das gemacht und so und kannst dir das mal erzählen. Dann wurd bist Du eingeladen da und dort. Dann gehst Du Schindler, erzählst das. Und Anfang zweitausendsiebzehn hab ich das irgendwo erzählt und hat jemand zu mir gesagt, oh, Sie sind Schindler, Keynotespeakers, Sie machen das sehr gut. Ich gesagt, ich weiß nicht genau, was ein Keynotespeaker ist, aber ich mach das gerne, ja? Und so bin ich eigentlich ins Keynotespeaking reingekommen.

Ich hatte dann das Glück, hab mich dann damit beschäftigt, dass ich einen ganz tollen Mann kennengelernt habe, der im Kinospeaking in Europa son bisschen der Legende ist, der Frank Asmus. Der Name sagt sich in der einen oder anderen etwas. Wir haben uns getroffen zufällig, haben angefangen zu sprechen, haben uns verstanden, heute sind wir gute Freunde. Und er war einer der ersten Ausgebender, die ich hatte und hab mich dann auch an die richtigen Orte weitergeleitet. Und so hab ich dann wirklich ein, zwei Jahre mich intensivst damit beschäftigt. Und ich bin halt Simon Typ, wenn ich mich in etwas reinbegebe, dann will ich alles wissen und alles sehen und alles machen und hab das dann wirklich im Detail diese ganze Branche auseinandergenommen. Und ich hab alle Ausbildungen mir angeschaut, wo’s überall gibt, geschaut, was kann ich davon lernen?

War’s mir ’n bisschen enttäuscht. In Europa gab’s ja nicht so viel Tolles. Hab dann auch in USA Sachen gemacht. Ich hab mit Tony Robbin Hofer arbeiten dürfen. Es war auch ganz toll. Ich hab mit Leuten wie gearbeitet, auch ’n ganz großer Speaker aus USA und Simon. Und hab dann irgendwann einfach festgestellt, dass dieses Wissen im Bereich Ausbildung, Kommunikations, in der Schweiz oder auch in in Europa, in den Dachländern nicht wirklich vorhanden ist.

Wir haben große Unternehmen, Gedankenbanken, Creator. Bei Gedankengedanken hab ich mitgeholfen, das Ausbildungsprogramm von der Key aufzubauen. Ich war da sogar eine Zeit lang dort. In dieser Zeit sind auch diese Videos entstanden, als ich da auf der Bühne war. Und irgendwann hat man da aber gesagt, man macht das jetzt alles nur noch online. Und hab ich gesagt, ja, online funktioniert für mich in der Speaker Speaker Ausbildung nicht. Ja, also Du Du kannst, ich weiß nicht, irgendeine Weiterbildung vielleicht online machen, aber Speaker Ausbildung geht online nicht.

Da hab ich gesagt, okay, dann kann ich da nicht mehr mitmachen. Da hab ich dann davon losgelöst. Und hab dann angefangen, mich immer son bisschen zu beschweren, wie schlecht alle anderen das machen, ja? Dann irgendwann meine Frau gesagt, hören wir zu, ich weiß es jetzt. Ja, alle anderen können das nicht. Du bist der Beste, nur Du kannst das. Aber lass uns jetzt Simon Deal machen.

Entweder Du hältst jetzt die Klappe oder Du machst es selber besser. Habe ich von meiner Frau, Du weißt das, mit Klappe halten, das könnte schwer werden bei mir sein.

Sie weiß die. Also so kam es, dass ich das selber gemacht habe und eine eigene Speaker Ausbildung aufgebaut habe, mit der wir uns heute bei den, darf ich sagen, bei den Großen auch etabliert haben und wirklich qualitativ zu den besten gehören. Und das läuft unglaublich gut. Und das macht auch sehr großen Spaß.

Simon Haugk

Ja.

Simon Hofer

So, das war jetzt meine Intotagschau. Siehst Du? Also ich hab dir gesagt, ja, ich hab dich gewarnt. Ja, ich hab dich Ja, ich hab dich Meine Ansicht geht’s los,

Simon Haugk

Wie kurz, also es gibt sehr, sehr, sehr viele Punkte, auf die ich gerne noch mal ’n bisschen eingehen möchte. Auch zum Schluss, dass Du halt aus der Unzufriedenheit heraus der vorhandenen Lösung im Grunde genommen gegründet hast. Aber es gibt mehrere Aspekte. Wenn wir jetzt mal ’n bisschen zurückgehen, die Selbstständigkeit in den USA, also so die Geschichte, die Du wiedergegeben hast, also deine Geschichte, ist mehr oder weniger das amerikanischeste Schweizerische, was ich irgendwie jemals gehört habe. Weil in der Schweiz hast Du kaum irgendwie die Gelegenheit, mit jemandem zu sprechen, der wirklich so eine Laufbahn dann hatte. Und in Amerika hörst Du halt häufiger, was weiß ich, bei Conel Sanders, der dann halt mit sechzig noch im Auto geschlafen hat, tausendeins kassiert hat, keine Ahnung. Vielleicht waren’s neunhundertachtundneunzig, die Zahl ist ja auch gern mal vereinfacht.

Und auch mehrere andere. Und und da muss ich sagen, also das ist wirklich so das erste Mal, dass ich so in dieser Form eigentlich eine amerikanische Erfolgsgeschichte gehört habe, aber halt in der Schweiz. Und wenn man in der Schweiz lebt, da hat’s ja dann berichtet, das war ja dann sechs Jahre später, sechs Jahre nach dem Start der Firma mit über hundert Mitarbeitern hast Du dann die Firma verkauft. Über hundert Mitarbeiter in der Schweiz. Ne, also das muss man auch noch mal dazu sagen. Das ist nicht wie in wie in anderen Ländern, wo man mal eben so exponentielles Wachstum hinlegen kann und das ja im Grunde genommen einfach nur von der Hand geht, sondern die Schweiz, die hat dann noch mal Die hat ’n anderes Lohnniveau, die hat eine andere Struktur. Das ist noch mal sehr, sehr, sehr beachtlich und auch hundert Mitarbeiter finden in der kleinen Schweiz, ne.

Also es gibt halt ganz, ganz unterschiedliche Sachen. Aber ich würd gerne chronologisch ’n Stückchen zurückgehen. Kurz vor der Gründung deiner ersten ersten Firma oder von von der Firma, über die wir grade gesprochen haben, wo Du mal noch meintest, siehe, Du hattest dann davor noch eine Fehlinvestition. War das jetzt deine erste unternehmerisch, war das dein erstes unternehmerisches Unterfangen oder hat war da schon irgendwie die zweite, dritte, vierte Firma, die Du angefangen hattest?

Simon Hofer

Nein, ich hatte schon vorher, ich hatte schon früh damit angefangen, sehr erfolgreich Unternehmen aufzubauen und dann in den Sand zu setzen. Also das das hab ich schon Also wenn Du ’n bisschen chronologisch anfangen willst, die Geschichte ist eigentlich die, ich habe, ums noch ’n bisschen amerikanischer vielleicht zu machen, ich habe neunzehnhunderteinundneunzig mit zwei Kumpels. Zwei Kumpels von mir hatten einen Klub, der René und der Olli hatten einen Klub. Und der lief so mehr schlecht als recht. Der René war DJ und der Olli war sein Freund und die haben zusammen Breakdance und solche Sachen gemacht und so. Und der Klub lief einfach nicht so gut. Wir hatten so so so ja so, der war immer von Donnerstag bis Sonntag offen, aber bis bis spät in die Nacht, weil wir hatten das nicht als Klub, sondern quasi als Vereinslokal getarnt.

Damit konnten wir die Schließungszeiten umgehen und mussten nicht halb eins zum Samstag zumachen wie die anderen Unternehmen. Und aber es lief trotzdem nicht so gut. Und dann hat er Trainer gesagt, ja, kein Problem, ich mach das jetzt einfach so. Ich schreib jetzt einfach einen großen Hit ja, als DJ. Und dann wird sich das dann schon füllen. Und das hat er schon oft gesagt und auch schon oft ’n Hit geschrieben, der da keinen Hit wollte. Und er hat gesagt, ja, ja, ist ja gut.

Und dann hat er aber doch ’n Hit geschrieben, den kennt wahrscheinlich bis heute so ziemlich jeder. Dieser Hit hieß dann Samba di Dance with me. Und René hat man dann danach als DJ BoBo gekannt. Und dieses Lied damals, das das ist eingeschlagen wie eine Bombe. Und dann sind die gekommen, haben gesagt, hör mal zu, könntest Du für uns den Klub jetzt übernehmen, weil wir haben so viele Aufträge extern jetzt überall zu spielen und Musik zu machen und so. Hab diesen Club übernommen und dadurch, dass DJ Popo ab und zu da war, war der Klub von heute von dem einfach immer voll. Ja? Also Du musst dir vorstellen, Simon, das sind das sind fünfhundert Leute rein, haben wir da reingekriegt.

Wir haben damals fünfundzwanzig Franken Eintrittsfran, was was immens war. Und wir haben Abende gehabt an einem Wochenende, da haben wir an einem Samstaggarten haben wir tausendsechshundert Eintrittstickets verkauft. Das ging dann so, dass wir gesagt haben, ’n paar Leuten, ihr seid jetzt schon lange drin, geht mal raus, damit andere ’n bisschen rein können. Waren halt die Neunziger auch noch lang, ja?

Da konntest Du zur Sache, Marius. Ja, okay, gut, dann gehen wir mal ’n bisschen die frische Luft, können ’n paar andere rein und dann tauscht man das wieder. Dann haben wir einfach viel Geld verdient auch natürlich. Und ich war damals natürlich ganz jung Anfang zwanzig und jetzt ja, hey, also Geld verdienen ist ja kein Problem, ja. Und ich mein, hallo, wenn ein ein Bäcker, was vorher war, ja, so eine Weltkarriere anstreben kann, dann kann ich das auch. Ich mein, der Mann kommt also im Argau, ja. In der Schweiz ist das nicht grad eine eine Auszeichnung.

Also das kann ich auch. Wir haben das dann noch gemacht mit dem Klub eine Zeit lang, bisschen Kohle verdient und dann haben wir den Klub verkauft, weil er war wirklich nur noch überall auf der ganzen Welt dann unterwegs, sehr Schindler. Und ich hab dann mit diesem mit mit diesem Geld mein erstes Unternehmen gegründet. Ich hab eine eine Modemarke Sportbekleidung hab ich vertreten, wollte damit die Welt übernehmen und hab das dann als erstes Unternehmen ziemlich erfolgreich in den Sand gesetzt. Weil es ging dann nicht mehr so einfach, wie ich mir das vorgestellt habe damals, ja. Und und so habe ich ein zwei Dinge versucht und das hat nie richtig funktioniert weil ich war immer jemand ich wollte immer so alles schnell machen möglichst Stefan Abkürzung nehmen Bei mich hat er so gewohnt, weißt Du, weil an dem Tag, als DJ BoBo seinen Hit rausgebracht hat, drei Tage später war der Klub voll. Ja. Ja. Und von da an hat sich das nicht mehr geendet, einfach knallvoll.

Das die Leute haben alles bezahlt, da reinzukommen, wenn er da war. Und wenn er nicht da war, haben die gesagt, ja, vielleicht kommt er noch und dann sind sie auch reingegangen. Also das ging dann halt sehr schnell. Und in der wirklichen Welt, das weißt Du als Unternehmer auch, funktioniert das dann halt oft einfach nicht ganz so schnell mit diesen Abkürzungen, ja. Und irgendwann so im Alter von dreißig dann, ich hatte eben zu der Zeit, wie ich schon erwähnt hab, ja auch keine Familie mehr hier, hatt ich die Möglichkeit, in die USA zu gehen. Hab das gemacht, bin in die USA gegangen, hab dort gearbeitet, mich in eine neue Branche eingelebt. Ich hab zuerst zwei Jahre in New York gelebt und dann etwa sieben Jahre in Miami.

Das war eine ganz tolle Zeit für mich, ganz spannend. Ich hab da auch wirklich gutes Geld verdient und konnte aber nie, ich hatte immer nur dieses zwei Jahres Visum, konnte nie dieses Visum haben, dies C-Status, die Greencard. Und irgendwann hab ich gesagt, ich hab keine Lust mehr darauf, immer dies nach diesen zwei Jahren zu warten und zu zittern, ob Du bleiben kannst, bin dann zurück in die Schweiz. Und dann Und ich bin zurückgekommen in die Schweiz mit mit mir ziemlich Kohl in der Tasche und dann hat sich eine Gelegenheit ergeben, ein Freund oder einen Bekannten, den ich aus den USA hatte, der kannte jemanden, der hatte was zu verkaufen. Jetzt weiß ich nicht, ob dir der Film, der Teufel trägt, etwas sagt.

Simon Haugk

Mhm.

Simon Hofer

Ja, in diesem Film geht’s auch das Modemagazin Runway, das diese Frau da vertritt. Und dieser dieser Typ da, der hatte die Lizenzen für das Modemagazin Runway für die Dachländer. Und hat mir gesagt, hey, das zu kaufen, das ist ’n todsicherer Wert. Ich hab mich dann noch mit jemandem unterhalten, der aus dieser Branche kam, weil ich hatte davon keine Ahnung von der Branche.

Hab gesagt, ja, das ist ein Riesendame. Da kriegst Du leicht Sponsoren, da kriegst Du leicht Werbepartner, das ist keine Sache. Und ich hab gesagt, okay, gut, dann mach ich das. Es war einfach so, ich musste so ziemlich den allerletzten Cent, den ich verdient hatte, investieren, diese Lizenzen zu kaufen. Hab das gemacht, hab diese diese Lizenzen gekauft und das übernommen. Und wir haben angefangen, das erste Heft zu produzieren und das war fertig. Das erste Heft, als ich einen Anruf bekommen habe von jemandem, der mir gesagt hat, der ist von der Strafverfolgungsbehörde und wir müssen mir mitteilen, dass dieser Mann, der mir die Lizenzen verkauft hätte, diese Lizenzen gar nicht besitzt.

Es gibt diese Lizenzen gar nicht und der ist ein gesuchter Betrügerin und hat diese Lizenzen schon oft für viel Geld verkauft. Und wir müssen sofort alles einstellen. Okay, cool. Sehr cool. Also was ich in vielen Jahren vorher aufgebaut habe, hab dann geschafft, in sechs Wochen eigentlich wieder zu zerstören. Ja, vielleicht hätte man’s noch, nee, nicht vielleicht, man hätte vielleicht noch ’n bisschen mehr Hintergrundinformationen reinholen sollen und so, aber ich hab mir noch ’n Anwalt genommen, der aus der Branche war, so ganz sehr Bekannten, der gesagt, ja super, ich mach da auch noch mit, das ist toll.

Haben sich alle vom Namen blenden lassen. Runway, ja, das ist es war auch so, wir haben dabei großen Werbeunternehmen angerufen in der Schweiz. Publistitas zum Beispiel einen ganz großen Namen. Wir haben gesagt, Runway, oh, ja klar, wir sind dabei. Ja, wir machen mit. Also Du musstest gar nichts verkaufen, als Dynamik ist da, wir waren dabei. Auch ich hab mich davon blenden lassen und das ist dann so ziemlich in die Hosen gegangen.

Und ich hab nicht nur alles investiert, ich hab sogar noch ’n bisschen Geld aufgenommen, eben den Staat zu finanzieren. Und dann ist es von heute auf morgen zu Ende. Ja. Dann ist ja nicht so, dass Du erst jetzt alle Leute kommen und sagen, ja, das Pech komm hier. Ich geborene dir auch noch was, damit’s wieder besser geht oder so. Es kommen dann alle und sagen, ja, Du, hör mal. Also ich hab jetzt auch gearbeitet hier für das.

Ich kann auch nix dafür. Ich will auch noch meinen teilhaben. Mhm. Und das Ende davon war dann, wie vorher schon gesagt, der Einzug ins Möbellager von mir. Mhm. So bin ich dahin gekommen.

Simon Haugk

Würdest Du sagen, dass Du zu schnell und einfach Erfolg hattest in deinen Zwanzigern?

Simon Hofer

Das war oder ich ich bin in guten Verhältnissen aufgewachsen und wir hatten alles es ging uns gut Und dann hab ich angefangen, selber was zu machen mit diesem Klub. Das ging sehr schnell sehr gut. Und dann, das sind halt prägende Jahre. Dann denkst Du einfach ja so geht das so funktioniert das so funktioniert das so funktioniert sich dann auch oder und das habe ich diese Überschätzung habe ich dann mitgenommen da und ganz lange habe ich das mitgenommen und da habe ich eben rückblickend auch bemerkt in der Zeit habe ich eben Haugk falsch mit mir und meinem Umfeld kommuniziert ja also ich habe mich selbst belogen und damit weil die waren komplett unrealistischer.

Simon Haugk

Ja. Ja, ich sag mal, es es basiert halt auf dem auf der Wahrnehmung, die Du in deinen Zwanzigern hattest. Genau. Ne, das erinnert mich aber auch an, dass jetzt in in Simon, Ich glaub, das war mein zweites Berufsjahr oder so. Also ich hatte ja parallel Ausbildungen, Weiterbildung, Studium und Ähnliches. Und da hab ich dann halt relativ schnell recht viel Geld verdient und ich konnte nicht mehr nachvollziehen, wie Menschen kein Geld haben. Weil es war es war ja die erste berufliche Erfahrung.

Das heißt, das war dann so prägend, dass ich dann dachte, wie kann das sein, dass Du weniger als x verdienst? Geht doch gar nicht. Und deshalb, also ich ich glaube, ich kann schon ’n bisschen nachvollziehen, was da dann in dir vorgegangen ist und auch das Selbstverständnis dann mit deiner ersten Modemarke, dass Du einfach, ja, ich sag jetzt mal, das, was wir jetzt als Pflichtaufgaben heutzutage vielleicht definieren würden, dass Du das gar nicht machst, weil Du startest einfach mit dem Selbstverständnis, nee wieso wird funktionieren. Genau.

Simon Hofer

Auf Haugk Fall.

Simon Haugk

Okay. Und ich glaub, da ist dann halt auch das Feedback einiges härter, weil man ja die Erwartungshaltung hat, wenn’s funktioniert. Nee. Und Du hast es ja dann auch so schön formuliert mit in den Sand gesetzt. Wenn jetzt rückblickend beispielsweise Geschäft Nummer eins noch mal son bisschen aufbröseln würdest, die Modemarke. Hätt, was hättest Du anders gemacht? Und Frage b, hättest Du’s überhaupt gemacht?

Simon Hofer

Da muss ich jetzt lange zurück. Ist jetzt ist ist das ’n Stück her, muss ich jetzt zurückdenken. Eigentlich war das gar nichts, was mich wirklich interessiert hat. Da fängt’s schon an, oder? Es es es kam einfach aus Gelegenheit daher. Und und mangels Aufwand nach anderen Sachen zu sagen, ja okay, da kommt dir gleich was und warum nicht, oder? Dann mach ich halt das.

Simon Haugk

Ja.

Simon Hofer

Warum nicht? Und was ich dann gemacht habe, ich glaub, das ist etwas, was viele machen, Hofer? Bevor man überhaupt anfängt und sich sich damit auseinandersetzt oder oder den Markt überhaupt kennenlernt oder die Möglichkeiten abcheckt oder so. Man mietet dann zuerst mal ’n Büro und richtet das mal cool ein und tolles Stefan tolle Sachen rein. Und und ich hab dann großes eine große Weltkarte aufgehängt und und Stecker reingemacht, wo wir überall den Vertrieb aufbauen wollen. Wie, hatt ich zwar keine Ahnung, aber ich hab gewusst, wir wollen das irgendwie da machen und so. Aber es ist nicht viel weiter über diese Stecker rein, diesen Nadeln in die Weltkarte reinmachen, hinausgegangen, ne.

Und das sieht dann cool aus. Und da kommt dann, wow, toll, das Büro und wow, cool und ah, super. Und ja, da hätt ich auch schon überall, sag, ja, wir sind aufm Weg dahin und Ja, so Du Du belügst dann eben dich selbst. Und und wenn Du das tust mit mit eben, wenn Du das immer wieder machst und damit auch andere, wird es irgendwann auch son bisschen zu einer Wahrheit. Und Du Du glaubst eigentlich, Du bist schon da, bist aber doch noch nicht da und irgendwann holt dich die Wahrheit dann eben ein und sagt dann irgendwie, hallo? Da gibt’s noch das eine oder andere zu erledigen, zu bezahlen, zu machen. Und Du denkst, ja gut, wie?

Hofer kommt ja nix rein? Und dann kommt irgendwann eben auch dann die Erkenntnis, okay, es kommt nix rein, jetzt muss ganz schnell was passieren. Mhm. Und dann, das weißt Du auch Hofer dann kommen auch diese Schnellschüsse. Du versuchst da schnell, da schnell, da schnell, da schnell, da schnell, nix mit Strategie, nix wirklich durchdacht. Und da ist dann die Chance auch sehr selten, dass so etwas funktioniert, ja. Aber wirklich angefangen hat es damals, dass ich gesagt hab, ja, eigentlich hat mich das gar nicht wirklich interessiert.

Simon Haugk

Ja. Das da ja. Ja, und das das ist halt so so der Kern. Ich muss sagen, ich glaube, dass das irgendwo relativ tief in der Psyche von den Menschen verankert ist, weil auch wenn ich jetzt hier und da mit Start ups zu tun habe, dann ist das so häufig, dass die irgendwas, wo die genau null Bezug zu haben, da die Chance sehen. Das heißt, die bleiben nicht in irgend ’nem Bereich, in dem die irgendwie Ahnung haben, dort etwas sinnvoll zu entwickeln. Sondern die haben die Idee mit, ja keine Ahnung, man bräuchte einen doppel doppelten Henkel an dem Espresso oder so was. Und dabei trinken die noch nicht mal Kaffee oder Espresso.

Na, also so so völliges Hirn völlige Hirngespinister einfach nur aus aus soner Träumerei heraus. Und bei dir würd ich’s jetzt nicht Träumerei nennen, weil Du kamst halt aus dem ersten Erfolg und Du hattest halt einfach das Selbstverständnis, ich pack irgendwas an und ich hab Erfolg. Und ich glaub, dazwischen ja, fehlte dann eigentlich nur diese Reflexion oder auch das, was Du sehr schön vorhin thematisiert hast, die Art und Weise, wie Du mit dir selbst redest, ne. Und das heißt, wenn Du dir dann die Frage gestellt hast, hast Du eigentlich Lust darauf, das zu machen?

Was verstehst Du davon? Reizt dich das, ne? Sonst was, ich glaube, dann wär das nach nach den ersten paar Fragen halt auch nicht mehr die Richtung gewesen, in die Du unbedingt hättest gehen müssen.

Simon Hofer

Genau. Sehr treffend formuliert, ja.

Simon Haugk

Das heißt, mit den größten Erfolgen, mit den Herausforderungen und dem ganzen Drum und Dran, viele Hofer was heißt viele Misserfolge? Misserfolge gehören bei uns halt als Unternehmer auf dem Weg immer dazu, aber nennen wir’s mal einfach, heutzutage nennt man’s ja so schön eingedeutscht Learnings. Das heißt, mehrere Möglichkeiten gehabt, etwas zu lernen, viele große Erfolge gehabt. Und der Wendepunkt von dem, was ich bei dir halt jetzt verstanden habe, war dann die Zeit der Obdachlosigkeit, wo Du dann was gelesen hast und wo Du gelernt hast, auf welche Art und Weise spreche ich mit mir und auf welche Art und Weise spreche ich mit Dritten. Wann genau war dieser Zeitpunkt, als Du das entdeckt hast? War das durch die Bücher ausgelöst? Oder wie genau kamst Du zu diesem Punkt der Erkenntnis?

Simon Hofer

Ja. Das ich glaub, da kommst Du gar nicht die Erkenntnis herum. Weil weißt Du, wenn Du wenn Du vierzig bist, bist Du jetzt nicht mehr Dann merkst Du, Du bist nicht mehr zwanzig, ja? Okay, heute jetzt find ich immer eine Art, wo sich vierzig wieder jung an und für trapper dran. Aber wenn Du vierzig wirst, dann ist, dann denkst Du, vierzig, ja? Und dann wirst Du, wolltest Du mit vierzig sein? Und dann denkst Du, boah, ich wollte mit vierzig da und da sein, das und das haben.

Und dann denkst Du, wo bist Du? Mhm. Und da hab ich gesagt, ja okay, gut, also weiter runter kann’s gar nicht mitgehen. Und ich glaub, dann kommt irgendwann einfach auch der Punkt, wo Du dann hier selbst eingestehen musst, okay, das war einfach bisher falsch. Du Du musst, Du Weißt Du, viele Simon, ja, Du Man darf nicht sagen, Du musst. Du musst sagen, Du darfst oder Du sollst. Du musst, ist nicht gut und so Aber da muss ich einfach sagen, Du musst jetzt etwas ändern.

Ja, weil mir war klar, dass es es es gab da ein ein Erlebnis, das wahrscheinlich für mich wirklich ganz prägend war in dieser Zeit. Ich bin da mal ausm Ich habe ja ich hatte da nix zu tun. Ich war dann unterwegs und bin mit dem Bus zu einem Bekannten gefallen, der ’n Unternehmen hatte und hab gedacht, ja, vielleicht kann ich da irgendwie mal arbeiten. Vielleicht kann er mir wenigstens ’n Job geben. Und der hat mich eigentlich nur ausgelacht und hat gesagt, ja, also dir geborene ich bestimmt keinen Job. Dass Du es nicht kannst, das hast Du jetzt mehrfach bewiesen. Ja. Wow. Ja, das war das war ziemlich heftig.

Und ich bin dann zurück, bin ich dann zu Fuß gegangen. Ich hatte weder Geld noch Lust auf den Bus. Und das war dann son Abend, wo ich dann da in dem Möbellage lag und mir gedacht sag, ja okay, gut, also jetzt musst Du dich entscheiden, ja. Also das war son Moment, wo ich einfach wusste, ich muss mich jetzt entscheiden, weil egal was ist, es geht so nicht mehr weiter. Und ich hab keine Ahnung was, aber ich muss irgendetwas ändern. Und ich hab aber nicht gewusst was und ich hatte auch keinen Plan. Ich hätte sagen, ja, dann ist dann die Erleuchtung gekommen oder irgendwas oder so.

Das das machen manche so, wenn die so Weißt Du, wenn man sonen Track Rocket hat, wo man mal was aufzeigen, ja, und dann kam der Moment, der hat alles verändert und so. Ich glaub persönlich nicht daran. Ich glaub, das das war ein Moment, der an mir einfach gezeigt hat, es geht jetzt einfach nur noch, wenn Du selbst Das ist vielleicht die Erkenntnis, aber die kam auch Stück für Stück. Wenn Du selbst für dich persönlich die Verantwortung übernimmst für alles, was Du tust und was Du sagst. Und aus, ich weiß nicht, aus Langeweile, aus warum auch irgendwie. Ich hab dann irgendwann angefangen, diese Schachten aufzumachen und hab hundertzwanzig Bücher gefunden, die ich gekauft habe über Neurowissenschaften und Kommunikation, weil mich das irgendwie immer interessiert, aber ich hatte nie Zeit. Und ich hab mir auch nie die Zeit genommen.

Und jetzt hatt ich Zeit. Simone, jetzt ist, weißt Du, wenn morgens so meins sind, Du weißt genau, ja, ich werd nicht schlafen können, spielt da keine Rolle, ich kann irgendwo schlafen tagsüber, ist auch egal. Dann fängst Du dann zu lesen. Hab ich angefangen zu lesen. Und ich hab mir sehr viel gelesen. Ich hab als Kind schon viel gelesen. Meine Mutter hat mich zum Lesen animiert.

Und ich war ’n guter Leser. Ich konnte schnell lesen eigentlich. Und in in diesem Lesen da da ist über über Tage, Wochen, vielleicht sogar Monate ist dann einfach ein Prozess, hat ist in Gang getreten, der mir einfach gesagt hat, okay, gut, ich hab dann Dinge gelesen, wo ich gelesen habe zum Beispiel, dass wenn man etwas immer wieder sagt, selbst wenn es nicht wahr ist, dass es im Unterbewusstsein sich irgendwo verankert und irgendwann glaubst Du deine eigene Lüge eigentlich selbst. Und solche Dinge haben mich dann son bisschen erschreckt, wo ich gedacht hab, oh wow, Moment mal, was erzähl ich mir denn eigentlich, was so und so ist, was ich selber glaube? Und hab dann die Meldung, okay, gut, Du erzählst dir vielleicht das und das, aber das ist nicht wirklich so. Und das war für mich son Punkt, aber ich weiß, das klingt cool und es tut mir leid, dass ich jetzt da dir und den Zuhörern nicht sagen, ja, es war so. Ich traf der Moment, wie man das aus einem Film oder einem Buch kennt.

Dann kam der Blitz der Erkenntnis und all das hat sich gleich geändert. Aus meiner Sicht sind es immer Prozesse. Es war wahrscheinlich vielleicht diese Nacht, wo’s wo der Prozess sich in Gang gesetzt hat. Ja. Aber dann ist es halt Prozess. Ich hab angefangen, mich damit auseinanderzusetzen. Ich wurde darauf sensibilisiert, hab angefangen, das wahrzunehmen, was ich sage und was andere Simon.

Und hab dann da sehr schnell verstanden, wie das funktioniert. Ich weiß heute, aber auch erst seit seit etwa zwei Jahren, warum ich damals das alles so schnell umsetzen konnte plötzlich, Ja, weil wir haben herausgefunden vor Kurzem, dass ich eigentlich Schwerstlegastheniker bin. Immer schon war. Die Schule zum Beispiel hat mich nicht interessiert. Ich hab in der Schule einfach immer so viel gemacht, dass ich grad über die Runden Simon. Der Rest hat mich nicht interessiert. Und damals gab’s zwei Begründungen dafür.

Du siehst einfach, ja, der ist faul oder der ist blöd. Manchmal hab ich auch eine Kombination von gehört. Du bist faul und blöd, ja. Und ich hab einfach gedacht, ja, aber mich interessiert das nicht. Mir ist das eigentlich klar Hofer oder ich wollt das gar nicht wissen. Oder manche Dinge waren mir sofort klar und dann hat’s mich nicht mehr interessiert. Und ich hab dann gelernt von einem Spezialisten aus diesem Gebiet, dass, weil ich eben diese schwerste Legestinie hatte, die niemand bemerkt hat, hat mein Gehirn angefangen, das zu kompensieren.

Und zwar hat das hat es das in der Art und Weise kompensiert, dass ich nicht in Worten denke, wie das die meisten tun, sondern ich denke ausschließlich in Bildung und in sehr vielen Bildung. Und mein Gehirn hat eine Fähigkeit entwickelt, das nennt man heute sogar in dem Werk Hochbegabung, ganz viele Bilder ganz schnell miteinander abgleichen zu können und die Unterschiede, kleine Senioren und Unterschiede festzustellen. Und deshalb kann ich heute sehr schnell Situationen und Menschen eigentlich einschätzen. Das hatt ich immer schon und ich hab oft schon gesehen auch früher, dass ich andere Meinungen und Auffassungen habe und war überzeugt, das ist richtig. Aber weißt Du, wenn alle unter dich herum sagt, nee, das ist jetzt falsch und das sind auch noch erfolgreich und die Leute denkst, ja, okay, dann von sich liegen liege ich falsch. Aber Haugk kann ich zurückgehen und kann sagen, ja, es gab ’n paar Dinge, auch beim Aufbau unseres Unternehmens, nach zweieinhalb Jahren hab ich gesagt, Leute, wir müssen weg davon, Anlagen zu verkaufen. Wir müssen die alle vermieten.

Wir verdienen im ersten Moment zwar weniger, aber auf lange Sicht verdienen wir viel mehr. Und das fanden alle eine eine blöde Idee. Und ich fand die Idee großartig. Ich hab sogar einen kompletten Businessplan dafür ausgearbeitet, Hab den meinen Investor gezeigt, der fand den auch großartig. Ich hatte dann aber nicht den Mut, das durchzuziehen. Und weißt Du, seit ein paar Jahren kannst in in der Branche, wo ich damals war, kannst Du nix mehr kaufen. Du kannst alles nur noch mieten.

Ja, also ich ich ich war da eigentlich ’n bisschen vor, hab mich aber von den anderen überzeugen lassen, dass es halt nicht so ist. Wir hätten damals auch der Allererste sein können, der diesen Trend losgelegt hätte. Und wir hatten damals schon eine gute Sichtbarkeit, wie man heute sagt, Also hätten wir uns auch damit auch gut durchsetzen können. Aber ich glaub, ich glaub, wenn ich das so sehe, aber mein Geschäftspartner nicht und der Verwaltungsrat eins auch nicht und der Verwaltungsrat zwei auch nicht und der Investor sieht’s auch nicht so, ja, dann bin ich wahrscheinlich falsch, ja.

Simon Haugk

Mhm.

Simon Hofer

Und heute weiß ich aber, das war auch der Grund, warum ich eben sehr schnell in gewissen Dingen vorgehen konnte. Auch wenn ich zum Beispiel bei der Swatch Crew, ich hab sehr schnell verstanden, dass wir da waren, wo liegen Ihre Probleme? Er hat mir er hat mir erzählt, was Sie wo wie machen. Und ich hab sehr schnell gesehen, ah okay, das und das sind die Probleme. Ich hab dann teilweise Probleme angesprochen, die ihm nicht mal dem Sicherheitschef das Wort nicht mal bewusst waren.

Oh ja, das stimmt. Ah ja, haben Sie recht, da müssen wir mal schauen. Und so sind wir da eigentlich auch sehr schnell reingekommen.

Und für mich war das Knoof. Für mich ist es immer normal. Aber ich musste lernen jetzt in den letzten zwei, drei Jahren, dass es nicht normal ist, sondern dass das eben halt, dass ich das einfach so sehe. Und ich muss denken, dass es okay ist, dass ich das so sehe, aber andere nicht. Andere können andere Dinge, die ich nicht können. Ich ich ich blieb zum Beispiel Klavier. Schindler das das wunderbarste Instrument.

Bin große Fans und Paul Klavier spielen, hat das mal versucht zu lernen. Ich bin das größte Antitalent im Klavierspielen, dass man sich vorstellen kann. Anderes Der Lehrer, weißt Du was? Ich mag dich, Simon. Bist ’n cooler Typ, aber Tut mir leid, es ist nix für dich. Lass es.

Hör einfach hin, ja. Okay, gut.

Aber Und und das ist etwas, was ich dann, je mehr ich das einfach selbst leben konnte, als ich dann angefangen habe, auch jetzt mit mit mit das with Academy, das, wo ich alleine Entscheidungen getroffen habe habe. Also wir haben, wir waren ein Jahr aufm Markt und wurden für unser Programm, für unser Ausbildungsprogramm, das eben anders ist als die anderen, von der German Speaker Association, von der GSA für den Innovation Award nach einem Jahr. Da haben wir gestaunt. Ich hab gesagt, ja, das ist doch normal, so macht’s doch am meisten Sinn. Ja. Und der hat gesagt, ja, das ist toll, das ist großartig und so. Also da liegt meine Stärke.

Und heute weiß ich einfach, ich ich muss meine Stärken stärken und nicht versuchen, meine Schwächen besser zu machen. Da, wo ich Schwächen habe, geborene ich ab. Und da, wo ich Stärken habe, bau ich aus. Und das ist heute mein Kredung. Das seh ich grad bei ganz vielen genau das Gegenteil. Die versuchen, ihre Schwächen zu verbessern. Ja, das kann ich nicht, da muss ich noch ’n bisschen arbeiten dran und so.

Wenn ich eine Schwäche habe, wo unter andere Menschen leiten müssten, würd ich sagen, ja klar, das das muss sich ändern. Aber verstehst Du, Buchhaltung interessiert mich null. Und ich hab zwar, ich kann zwar mir sagen, gut merken das, aber es interessiert mich. Ist meine Stärke. Dann geborene ich das einfach ab, ja. Auch andere Dinge. Ich sag immer den Leuten, wenn sie mal erklären wollen, Softwareprogramme, irgendetwas, weißt Du, das geht so, ich will das gar nicht wissen.

Du machst es ja. Ich muss nur wissen, wie das im im Grundprinzip funktioniert. Die Details brauch ich nicht. Ich mach das, was ich gut kann und da verbessere ich mich ständig. Da setz ich immer wieder einen drauf. Und das führt dann dazu, dass man in dem Bereich einfach auch wirklich schnell vorwärts kommt, aber auch nachhaltig schnell vorwärts kommt, weil Du einen Mehrwert generierst gegenüber dem Handeln. Und das ist eigentlich meine meine mein Rede, wo ich das heute sehe, die Stärken stärken, die Schwächen auslagen und damit noch mehr Mehrwert für den Kunden zu liefern.

Simon Haugk

Ja, also wunderbar aufn Punkt gebracht. Ich muss auch gestehen, als Du’s beschrieben hast, hatte ich mir auch zwei, drei Notizen gemacht, so was wie Stärken nimmt man halt nicht wahr. Man hat sie, man nimmt sie nicht als besonders wahr, weil man denkt, jeder ist so. Und ich glaube, Galopp war das ja, die sich auch darauf fokussiert haben zu sagen, Hofer, mit, ich glaub Stärken empfinde heißt das auf Deutsch oder Ähnliches, die halt sagen, okay, Stärken Stefan, Stärken Stärken Stärken und halt nicht irgendwie hingehen und zu versuchen, irgendwie die Schwächen auszubügeln, was ja niemals funktionieren wird. Ich mein, warum sollte man das tun? Das ist im Grunde genommen ja Zeitverschwendung. Auch den anderen Punkt, den Du genannt hattest mit, da ist jetzt nicht irgendwie der Moment gewesen, in dem Du das erkannt hast.

Du hast ja auch erwähnt, dass Du mit Tony Tobias gearbeitet hat Schindler sagt, glaub ich, so was Ähnliches wie, der Moment, an dem man’s erkannt erkennt, der kommt halt irgendwann, aber es kann halt sein, dass man zehn Jahre auf den Moment hingearbeitet hat. Genau. Und es ist ja mehr der Prozess als jetzt der Moment, ne. Es ist ja immer immer geprägt durch durch viele, viele Sachen. Also ich denke mal durch die eigenen Talente, durch die eigenen Erfahrungen und und und und halt auch, wie wie viel reflektiert man überhaupt? Du bist ja ’n sehr reflektierter Typ, so wie das halt rüberkommt. Und ich wollte auch noch eine Sache bestätigen, das ist jetzt hier unser zweites Gespräch, was wir haben.

Wir hatten uns ja schon in ’nem anderen Rahmen kennengelernt, als Du mir dann beschrieben hast, wie eure Speakerausbildung funktioniert. Und da hast Du ja auch sehr akkurat nach ganz, ganz kurzer Zeit mich als Person eingeschätzt, ne. Dass Du dann halt auch sehr zutreffend halt schildern können, wie ich ticke beziehungsweise was mein Antrieb ist. Und das fand ich also auch zu dem Zeitpunkt schon sehr beeindruckt, weil ganz viele, die ich auch seit Jahren kenne, das einfach nicht wahrnehmen können. Also auch wenn ich denen das beschreiben würde. Deshalb da schon beachtlich, die Sache mit den Alarmanlagen. Was denkst Du, war da für den Erfolg ausschlaggebend und was hast Du anders gemacht als jetzt bei den Geschäften zuvor?

Simon Hofer

Ich hab da eine, ja. Eines war Innovation, wie ich gesagt hab. Wir haben kompletter Funk gesetzt, ja. Es hat dazu geführt, wir waren nicht unbedingt billiger damit, weil’s Funk war, weil die Komponenten waren teuer, aber die Installation war weniger aufwendig. Und vor allem, wir mussten den Leuten nicht das komplette Haus zerporen. Weißt Du, wenn Du eine eine Kabelalleranlage hast, dann hast Du da ’n ’n Bedienfeld, wo Du da den den Code eingeben kannst und dann geht dein Kabel weg und geht dann da rüber und da runter und dann hast Du riesen Kabelcareto Santhausen. Ich hab schnell gemerkt, ganz besonders die Frauen finden das nicht cool.

Ja, die haben das Haus schön eingelegt, es kommt ja der Kanal, das Ding runter, da ist das hören Sie. Und dann musste man auch immer schauen, dass diese diese Dinge irgendwo da sind, wo das nicht so stört und so, diese Kabelkanäle. Dann kommen wir mit dem Funkding, sag ich, ja, natürlich kostet es mehr. Aber wissen Sie, gute Frau, Sie können das dahin machen, wo Sie wollen. Oh, das aber toll, dann kann ich das hier sagen. Ja, klar können wir Sie. Ja, das super, dann wollen wir das.

Also das, ich denk, da haben wir einfach Innovation reingebracht, was wir gemacht haben. Wir haben uns nicht an diese Konvention gehalten, dass man alles bei der einkauft und dann weiterverkauft, Sondern wir sind ins Ausland gegangen, haben geschaut, was sind die besten Anlagen? Sind in die Tschechoslowakei gefahren, haben ’n Anbieter gefunden und haben das direkt von dem bezogen. Dadurch hatten wir ganz andere Margen, weil wir das direkt bezogen haben. Der hat dann einfach gesagt, ja, okay. Aber ihr müsst dann halt einfach den ersten das erste Mal sechsstellig einkaufen. Hab ich gedacht, Gottes willen, wie machen wir denn das?

Weil wir hatten wirklich gerade angefangen okay gut dann schreibst jetzt halt den Businessplan fertig gehst Du in dem Investor zeigst ihm das und und schaust ob er damit macht Haben wir gemacht, haben ihm das gezeigt. Und der erste Investor, den wir gefragt haben, hat gesagt, ja, mach ich. Ja, der war mit dabei. Also weil das Konzept war gut. Und was wir dann gemacht haben, ich hab dann eben durch die Kommunikation mit mir selbst festgestellt, dass wir die Tendenz haben, Dinge zu sagen oft, die wir gar nicht glauben, nicht denken oder die schlicht gelogen sind. Und ich hab dann angefangen bei Kunden so versucht, ein bisschen, weiß nicht, wenn man’s nennen soll, oder so, einfach die Wahrheit zu sagen, ja, das geht. Nein, das geht nicht.

Und ich kann Ihnen sagen, warum’s nicht geht. Ja, aber der andere hat gesagt, das geht, sag ich, ja. Ich vermute mal, er möchte Ihnen einfach die Anlage verkaufen und sag, es geht und dann fangen Sie an und werden Sie mittendrin sind und gesagt, das geht jetzt doch nicht, was machen Sie dann? Ja. Und das kam nicht immer, aber sehr oft sehr gut an und hat dazu geführt, dass die Kunden uns vertraut haben. Und dann sind wir ’n bisschen kreativ geworden auch halt dann haben wir uns halt auch ’n bisschen überlegt, ja, was machen wir jetzt?

Weißt Du, kennst es Weihnachten? Kommt ja schon bald wieder, ja? Jetzt hat Weihnachtsgeschenk an die Kunden. Ja, was machen wir da? Man schickt halt eine Flasche Wein und sone schöne Karte und irgendetwas und so. Aber eben im dritten Jahr hab ich gesagt, nee, das machen wir nicht mehr, Leute. Wir, es ist Weihnachten, ich bin zu ’nem von Dieter gegangen und hab gesagt, hör mal zu, ich brauch vierhundertfünfzig Osterhasen. Tobias? Ja, kannst dir das machen?

Hab ich gesagt, ja, kann ich. Hatte vierhundertfünfzig Osterhasen gemacht und wir haben an Weihnachten unseren Kunden Osterhasen verschickt. Und die hatten alle so ein aus Marzipan, so ein Transparent in der Hand, diese Osterhasen und darauf stand der Firmenname und darunter stand immer einen Schritt voraus.

Ja, weil Du Cool. Weihnachten schon den Osterhasen bekommen hast. Und das fand die Leute super. Die haben uns angerufen und und haben uns gratuliert und und haben gelacht und so. Und das sind da, entstehen einfach auch viele Gespräche, ja, die Du dann wieder führen kannst, dass Du einfach ganz locker über die nächste Geschichte sprechen kannst und so. Und ich hab mir auch Mühe gegeben, den Kunden die Situation selbst in den Broschüren und Prospekten so zu beschreiben, wie sie war. Und hab gesagt, sagen Sie, wir haben haben Sie Prospekte?

Hab ich gesagt, ja, das sind keine Werbebroschüren, sondern es steht da das drin, was geht und was nicht geht. Wir haben echte Bilder gemacht von Kameras und gesagt, das ist ein echtes Bild, nicht bearbeitet. Das geht, wenn Sie einzoomen, sieht’s noch so aus und nicht so, wie ihn jemand sonst sagt. Das ist die Wahrheit. Und wir haben auch versucht, vor allem immer einen Mehrwert zu generieren. Ich hab mir überlegt, ja, was können wir damit noch machen? Ich hatte einen Supertechniker, der mir dann gesagt, Du hast dich gewusst, dass diese Kameras hier auch Menschen zählen können?

Ich sag, nein, hatt ich. Hab ich keine Ahnung, wusst ich nicht. Sagt er, doch, doch, die zählen auch Menschen. Das war natürlich jetzt, wenn wir in Kaufhäusern oder so was Kameras eingebaut haben, gesagt, wissen Sie, Sie können die Kamera auch nehmen als auswerten, zu sehen, wie viele Menschen sind da durchgegangen. Dann wissen Sie, auf diese Seite vom Regal sind so viele, auf der anderen Seite sind so viele. Man können Sie gleich auch überlegen, das war mir vielleicht wieder mein schnelles Denken, ja, ich mach die Aktionen dahin, wo immer mehr Menschen sind, aus welchem Grund auch immer und mach sie nicht auf die andere Seite. Und das fanden die toll.

Das waren zusätzliche Mehrwerte, die wir so kreiert haben für die Kunden, die die Kunden geschätzt haben. Und dann ging’s auch nicht mehr immer nur den Preis, sondern es ging einfach ein Gesamtpaket, das Sie erhalten haben, ja. Und ich glaube, das waren so, das waren so Dinge, ich habe auch nicht mehr mich darauf fokussiert, nach dem einfach möglichst schnell möglichst viel zu machen, sondern ich hab mich darauf fokussiert, möglichst viel bieten zu können, möglichst gute, qualitativ hochwertige Produkte und einen echten Mehrwert zu generieren. Simon logische Konsequenz davon.

Simon Haugk

Also ich hab ’n paar Punkte notiert und ich fang mal beim letzten Punkt an. Meines Erachtens ist das auch eine Sache, die auch wiederum die meisten falsch machen. Viele konzentrieren sich auf den Preis und halt nicht auf den auf den Nutzen, der eigentlich da ist. Weil wenn der Nutzen groß genug ist, ist der Preis halt sekundär, solange man’s sich leisten kann. Ich hab jetzt notiert, einmal Marketing. Wie gehabt, ich liebe diese Aktion mit den Osterhasen zu Weihnachten. Das ist also so kreativ, so zu humorvoll auch.

Dann hattest Du hier auch beschrieben mit den Prospekten, dass Du authentisch kommuniziert hast. Das heißt, auch hier wiederum ist ja das eingeflossen, was Du vorhin berichtet hast mit wie kommuniziere ich mit mir selbst, wie kommuniziere ich mit Dritten? Und im Grunde genommen hat das Einzug in in das Material, in die Grundausstattung, in die Firmenunterlagen gehalten, wenn ich das richtig interpretiere, ne. Der Einkauf von Ware und halt das, was ich persönlich groß schreiben würde, Mehrwert, ne. Wenn Du den Mehrwert deines Kunden erhöhst, dann bist Du immer dabei. Sind das so die vier Punkte, die man mitgeben kann damit, weil wie gab, es gibt ja auch einige Start ups, die das hören. Wenn die sich dann halt darauf konzentrieren Hofer ich zitier mal ganz kurz noch noch eine Statistik.

Es gibt unterschiedliche Statistiken, warum Start ups scheitern. Und eine find ich Haugk, einen Aspekt, der immer mal wieder so in der Top drei ja, ich sag jetzt mal, mal höher, mal niedriger angesiedelt ist, ist halt No Market Meet. Mhm. Und das find ich halt, wie gesagt, man muss sich nicht über Kapital unterhalten, wenn Du kannst eine Top Kapitalisierung haben. Wenn dein Produkt einfach keiner braucht, dann wirst Du früher oder später ’n Geldproblem haben, ne. Das heißt deshalb finde ich halt Kapital ist ist sollte man da fast ausklammern, weil das immer nur ’n Symptom davon ist, dass Du irgendwas falsch machst, ne. Und hier hast Du dich so stark darauf oder habt ihr euch so stark darauf konzentriert halt, etwas zu lösen, ne, wie Du’s beschrieben hast.

Das war mir auch gar nicht mehr bewusst, weil wie gehabt, ich bin ja irgendwo dazwischen. Ich bin älter als also alt genug, dass ich auch die handylose Zeit noch kenne. Aber nicht so, dass ich halt noch genauer im Kopf habe, wie das noch mal war mit den Kabeln, wenn man eine Alarmanlage verlegt. Stimmt, das ist ja unkomfortabel ohne Ende. Und das heißt, wenn Du dann halt diesen diesen Pain Point, diesen Schmerzpunkt rausnimmst mit, wer hätte sie gerne abgesichert, aber ich will nicht das Haus komplett ’ner Renovierung unterziehen müssen jetzt, dann ist das halt eine super Sache, die auch gern ’n paar Mark mehr oder ’n paar Franken mehr kosten darf. Und das halt dann kombiniert, dass halt wettbewerbsfähig über den Einkaufspreis sich da nicht an die Konvention halten, sondern über eine Tellerrand gucken und gucken, wer liefert denn gute Ware und das zu ’nem Preis, zu dem wir auch im Geschäft bleiben können. Marketing, seh ich den Hut vor.

Die authentische Kommunikation, die dir ja bis heute, ne, also dir mehr oder weniger an den Kern von dem ist, was Du tust, Kommunikation. Und das dann halt wirklich so in Kombination mit wie erreich ich den besten Mehrwert für meinen Kunden, ne? Dass dass man wirklich den Nutzen nach vorne stellt. Ich weiß leider grade nicht, wer’s gesagt hat. Aber irgendjemand, der hat halt mal gesagt, hier, wenn Du keinen Umsatz machst, wenn Du nicht weißt, wo die Kunden herkommen, dann konzentrier dich darauf, Menschen zu helfen. Und im Grunde genommen ist das ja der Kern dessen. Das heißt, am Ende des Tages lösen wir Unternehmer halt Probleme.

Was ich noch im Hinterkopf habe von dem Bekannten, der dir gesagt hat, hör mal, wo Du mit dem Bus hingefahren, mit dem zu Fuß dann wieder weg bist, hast Du mit dem noch Kontakt? Also bist Du dem rückblickend eher dankbar, ist ein Teil der Frage oder nicht, weil es es ist ja eine harte und grenzwertig respektlose Aussage gewesen. Und zweitens, hast Du halt noch Kontakt zu dem?

Simon Hofer

Nee, mit dem keinen Kontakt. Und ich bin ihm auch nicht dankbar, weil ich bin der Meinung, dass man, egal wo, wie und in welcher Situation, man kann mit Menschen immer respektvoll und anständig umgehen. Ja, und man kann Menschen auch anders dazu bringen, dass sie wirklich mal über etwas nachdenken. Ich glaub jetzt nicht, dass eher der Grund war, also für mich war er nicht der Auslöser für das Ganze. Das wäre bestimmt auch sonst gekommen, vielleicht ’n bisschen spät, vielleicht ’n bisschen anders, was auch immer. Also ich, das seh ich nicht so. Ich bin jemand, ich bin große Verfechter davon der sagt ich weiß es ja von mir selbst also ich versuche auch mit allen Menschen immer stets freundlich und höflich zu sein, weil Du weißt nie, welche Geschichte der andere hinter sich hat oder was er grad durchlebt oder was in ihm vorgeht, also keine Ahnung.

Und da einfach schnell zu urteilen und und jemanden zu verurteilen über dir das, was man gehört hat oder was man glaubt, zu wissen, das gefällt mir nicht. Und das mach ich auch nicht. Und deshalb bin ich jetzt eben auch nicht dankbar. Ich bin immer, man braucht ’n Böse. Ich sag einfach, der konnte’s halt nicht bessern und hat das so gemacht, wie er das konnte. Das ist nämlich bei vielen Menschen so, ja. Also aber ich glaube am Schluss, schlussendlich ist es einfach so, Du selbst muss irgendwann einfach herausfinden, dass für dein Leben niemand anders als Du selbst verantwortlich ist.

Das wissen viele. Weißt Du, weil es es ist belegen in der Zeit. Ich muss da vielleicht eine Klammer aufmachen, Simon. Es geht heute gar nicht mehr Wissen. Wenn ich was wissen wollte früher, dann muss ich nach Nizza fahren in die in die Stadtbibliothek und musste mir da durch Bücher dieses Wissen rausholen. Heute hast Du es in dreißig Sekunden über Google oder Wikipedia herausgefunden. Es geht nicht Wissen.

Heute kannst Du alles herausfinden auf Youtube, auf Wikipedia, auf Google, auf egal wo. Alles Wissen ist da. Und trotzdem schaffen es ganz viele nicht, das Wissen in die Realität zu transportieren. Da liegt das Problem. Und ich glaub, das da kann dir niemand helfen. Das ist der Punkt, okay, Du weißt, ich bin selbst verantwortlich. Also dann musst Du etwas tun. Ja, was?

Und dann haben wir Angst und tun oft nix, weil wir Angst haben, das Falsche zu machen oder versagen zu können oder so. Und da muss man einfach den Punkt überwinden, wo man wirklich vom vom Angstfarben oder vom vom Zweifeln ins Tun kommt, egal, was dabei rauskommt. Weil alles, was Du tust und was Du machst, bringt dich ein Stück weiter. Und ich erklär es manchmal Leute, wenn ich sagen, ja, Du kannst leicht reden. Du hast es gut und so und sag, ja, weißt Du, Du Du stellst mich jetzt auf einen Berg. Ja, sag ich schau, wenn wenn was der Berg ist, wenn wenn der Berg so hoch ist und ich steh da ganz oben aufm Berg, weißt Du was von dem Berg, die obersten fünf Prozent, das ist Erfolg. Die fünfundneunzig und den Prozent ist alles Misserfolg.

Bin ich auf die Schnauze gefallen, sorry für den Ausdruck, hab eins draufgekriegt, es ist schiefgegangen, ich muss wieder von vorne anfangen. Das sind die fünfundneunzig Prozent, die Du zuerst baust musst, bis der Erfolg kommt. Der Erfolg ist nur so viel. Aber am Schluss sehen wir nur das. Und das siehst Du bei jedem, bei jeder Person, dass da ganz viele einfach auch solche Misserfolge dabei sind oder dazwischen sind, ja. Ich kenn keinen erfolgreichen Menschen. Ich kenn heute viele, auch in meinem persönlichen privaten Umfeld.

Und alle haben mehr oder weniger diese Geschichten, wo sie einfach lernen mussten, wo sie gestaucht sind. Also Du es Du stehst nicht auf und sagst, oh, das ist cool und zack, das ist es. Das sag ich auch dem Unternehmen, Du kannst hingehen ein ein Konzept machen für Knoof Produkt. Schau, das vielleicht eine wichtige Info für alle, die ein Start-up haben. Die Chance, dass sie ein Produkt entwickelt und das aufn Markt bringt und der Markt sagt, genau auf das, genauso haben wir gewartet und das schlägt ein wie eine Bombe, die ist praktisch bei null.

Sorry, die ist praktisch bei null. Man muss flexibel bleiben. Man muss man muss es aushessen, sagen, was braucht der Markt wirklich? Weil das ist, ein, zwei, drei Leute hat eine Idee, was ein paar Millionen brauchen. Da kannst Du sehr schnell vor allem liegen. Und wenn Du was aufzwingen willst, bringt das nix. Also muss man was rausbringen und schauen, was hält?

Was wollen die Leute? Was ist die Response? Das mach ich heute auch. Ich hab auf die Menschen gehört, die gesagt haben, weißt Du, das wär halt schön oder das wär gut oder das wär cool oder so. Wir haben an einem von ersten, unsere ersten Livetrainings, das wir gemacht haben, haben wir am Mittag haben wir so Sandwich aufgestellt und so, so Karteplatte und solche Sachen so. Das erinnert’s mir jetzt gekommen und hat gesagt, weißt Du, das ist cool, ist so amerikanische Kultur. In der Schweiz fände ich es schön, wenn man am Mittag sich hinsetzt, ein bisschen unterhalten kann, sich ’n bisschen miteinander austauschen kann und so.

Hab ich gedacht, hm, hat eigentlich gar nicht unrecht. Seitdem machen wir in jedem Mittag eine Pause. Jetzt im neuen Location haben wir das Restaurant fünfzig Meter von uns weg im gleichen Gebäude, setzen uns an den großen Tisch, essen miteinander und da finden die unglaublich posten Diskussionen statt. Und die Leute schätzen das. Aber ich hab auf ihn gehört. Das hab ich gelernt. Ich hab ja vorher so cool, dann verlieren wir nicht viel Zeit und so, war meine Einschätzung, die war aber falsch.

Und ich liege immer wieder falsch. Mit vielen Dingen lieg ich richtig, mit wann lieg ich falsch. Dann versuch ich, diese Inputs aufzunehmen und daraus einen Mix zu machen, damit eben dieser Mehrwert, von dem wir gesprochen haben, wieder rüberkommt. Aber das einfach lassen wir uns, das ist es und da hast Du’s. Und dann ist man enttäuscht, wenn das nicht ankommt, das das bringt nix. Du musst die Verantwortung gegeben für das, was Du tust. Dann musst Du ins Handeln kommen und dann musst Du die Größe und die Kraft haben und sagen, okay, ich muss es hier noch mal Veränderungen annehmen.

Ich muss das noch mal leicht anpassen. Ich muss noch ’n bisschen so Hofer so oder so machen oder was auch immer. Und da nicht zu verzweifeln, das ist aus meiner Sicht unglaublich wichtig. Da muss man die Größe haben und die Kraft haben und sagen, okay, ich passe es ein bisschen an. Bei Mama braucht’s ganz, ganz wenig und schon ist alles ganz anders. Mhm.

Simon Haugk

Ja, super aufn Punkt gebracht. Also auch die Verantwortung übernehmen, die Veränderungen hinnehmen. Und ich muss sagen, das ist ja auch so im Kern das, was Wir haben ja in einer Marke bei Seopreneur, wo es ja Menschen wie dich und mich geht. Menschen, die also auf der Ebene des Unternehmers, aber häufig auch auf der Ebene der Geschäftsleitung unterwegs sind, ne. Unternehmer haben die Vision, aber in der Geschäftsleitung braucht’s dort die Strategie. Dort halt die beste Version von sich selbst zu werden. Und ich find, dass Unternehmer gar nicht ohne Persönlichkeitsentwicklung sein können.

Ich sag jetzt mal, wenn wenn Du irgendwo ’n verbeamtet bist und sonst was und Du bist halt zufrieden so wie Du bist, dann passiert es ja auch häufig, dass Du einfach nur eine ältere Version von deinem dreißigjährigen Ich wirst, egal ob Du fünfzig oder sechzig bist. Hast dich nicht mehr entwickelt, Du hast nicht mehr wesentlich gelernt. Du weißt wahrscheinlich, wie Du das, was Du früher auf Papier gemacht hast, heute im Computer machst. Aber eine Entwicklung hat nicht stattgefunden. Und jetzt bei dir und mir, bei dir kann man das jetzt sehr, sehr gut auch an deiner Vita festmachen. Du bist ja heute höchstwahrscheinlich ’n ganz anderer Simon als Du vor. Zehn Jahren warst, als Du vor zwei Jahren warst, als Du vor dreißig Jahren warst und, und, und.

Und das ist das halt immer. Das heißt, man man versucht ja, man strebt ja danach, die bessere Version von sich selbst zu werden. Und das halt on going quasi.

Simon Hofer

Das hast Du jetzt wunderbar aufn Punkt gebracht und Du hättest das nichts besser sagen können, oder? Das ist genau das Problem in den Unternehmen. Die Menschen in in großen Unternehmen, das das sehe ich jetzt auch wieder, weil seit einiger Zeit, muss es da vielleicht einschieben, das zu klären. Wir hatten viel CEOs auch, die zu uns gekommen sind, Ausbildung gemacht haben, die dann kommen und sie gesagt, ja, aber könntet ihr nicht bei uns im Unternehmen auch ’n bisschen helfen, die Kommunikation. Und so sind wir seit einem Jahr mehr und mehr auch in den Bereich Unternehmenskommunikation reingerutscht, interne Kommunikation, externe Kommunikation und so. Und ja, ich sag mal, dadurch eben, dass wir halt heute, dass ich sehr genau weiß, wie diese Strukturen funktionieren, sind wir da schnell reingekommen. Und bereits heute arbeiten wir da mit großen Konzernen zusammen.

Und ich seh genau das Problem, Du hast es einhundert Prozent auf den Nagel auf den Kopf getroffen, das ist genau das Problem. Die Leute werden nach oben geschoben, weil sie gut sind in ihrem Beruf, sich damit auskennen, der Materie auskennt und weiter, weiter, weiter, weiter, weiter, weiter oben. Und irgendwann sind sie an einem Punkt angelangt, wo die Skills alleine nicht mehr reichen, wo Sie einfach ganz viele Softskills auch brauchen. Und die fehlen Ihnen dann. Und Softskills ist sorry, das ist Persönlichkeitsentwicklung. Ja. Und da denken Sie, ja, aber ich bin jetzt der Chef.

Ich bin gut. Ich weiß alles. Ich weiß technisch alles und so. Und und dann kommt genau das Problem, die Kommunikation, die Sie an ’n Tag legen, ist rein informativ. Und wir können nicht nur informativ sprechen, ne. Das ist eine meiner beliebtesten Keynotes, die heißt, in der Kommunikation gilt, Emotion schlägt Information. Es ist einfach so, dass nicht meine Erfindung, Simon, das hat die Neurowissenschaft, beweist es immer wieder.

Und selbst jeder Topmanager, wir wissen das heute. Ich hab das auch gemacht, Du kannst son Brain Scan machen, dann kannst dich halt diese ganzen Noppen aufn Knoof, dann kannst Du verschiedene Situationen durchspielen, Entscheidungen treffen Und wir sehen genau, was im Hirn wann wo aufleuchtet, welcher Teil bewegt sich wann aktiv. Und dann siehst Du’s erst bei Top entscheiden, die sagen, ich hab diese Entscheidung ganz rational getroffen, dass der Bereich, wo die Emotionen stattfinden, zweihundertfünfzig Millisekunden geleuchtet hat, bevor im Neokortex da vorne die Entscheidung im Prinzip bewusst war, dann wissen wir, auch die haben emotional mitentschieden. Wir entscheiden immer emotional. Ob wir wollen oder nicht, das beweisen Sie in eurer Wissenschaft. Manche wollen sich wahrhaben, es ist einfach so. Was wir dann machen, emotionale Entscheidung, dann geben wir es nach vorne und dann muss er das Ganze rational begründen, wie wir entschieden haben.

So funktioniert das. Und das weiß ich von mir selbst. Ich kauf die Sachen heute top, wo ich mich wohlfühle Nicht da, ob ich noch den besten Preis kriege. Gut, wenn man sich es nicht leisten kann, ist eine andere Situation. Aber wir leben jetzt in einem Land auch, wo wo Menschen entscheiden können, ob sie sich das oder das kaufen.

Viele können das. Und das ist schön, da bin ich froh dafür. Dann werden die Entscheidungen in aller Regel immer emotional basierend getroffen. Wir wissen das gar nicht, weil es geht so schnell. Nur zweihundertfünfzig, fünfhundert Millisekunden können wir nicht nachvollziehen im Bewusstsein. Das Bewusstsein ist zu langsam dafür. Deshalb glauben wir, ich hab das rational getroffen, haben wir aber nicht.

Und das ist so der Punkt, oder? Und da müssen die Unternehmen oder die Führungskräfte und Unternehmen sich weiterentwickeln. Die brauchen keine weitere Ausbildung mehr. Die brauchen Persönlichkeitsentwicklung, Weil die sind mit allem, was das anbelangt, sind die überfordert. Ich durfte jetzt fürn CEO von ’ner großen Unternehmen, ’n paar Tausend Leuten, die haben eine neue Strategie verkündet und ich ich durfte mit ihm zusammen an seiner Rede arbeiten. Haben fünf Leute aus der Executive Geschäftsleitung, haben da zu der Strategie etwas verkündet. Und die haben vier Leute, haben einfach nur Informationen auf die Leute, die zugehört haben, online und vor Ort, tausende Mitarbeiter und Kunden.

Einfach nur Informationen rausgehauen, nur Infos, Infos, Infos, Infos. Fünf Minuten, siebzehn Folien, jede Folie mit zwölf Informationen kann kein Mensch aufnehmen. Und er hat sich überzeugen lassen, hat Folgendes gemacht, das Hintergrund hat über die Menschen gesprochen, dass wir müssen das zusammen machen. Nur wenn wir zusammenstehen, wenn wir’s miteinander machen und so weiter, sind wir stark. Immer wieder die Menschen angesprochen. Schöne Sprichwort haben wir aufgebaut, die er verwendet hat. Und was ist passiert?

Die Leute sind ungarnangen, sagen, wow, tolle Rede, es war super, hat mir gefallen, was Du gesagt hast. Wir haben einen Stichwort kreiert, das er zwei-, dreimal erwähnt hat. Das haben die Leute aufgenommen, ja. Also in irgend ’n Sprichwort. Das haben die Leute auch, haben sie mitgenommen. Und weil sie das mitgenommen haben, wissen sie den Gedanken des Zusammenhalts, des zusammen sind wir stark und des Miteinander müssen wir’s machen. Und dann setzen Sie’s eben Nicht weit, wenn die Infos gibt’s, dass Du noch mal fünf Prozent mehr Markt erteilen willst und den Umsatz zwölf Prozent steigen willst und da noch eine Niederlassung aufbauen willst oder so.

Da schauen sich gleich an, na ja okay, was hat das mit mir zu tun? Was hab ich davon? Nix. Nimmst Du aber die Leute mit ins Boot, holst die ab mit den Soft Skills, dann kannst Du die mit dafür begeistern. Dann haben sie, ich bin ein Teil davon. Ich bin ein Teil von diesen fünf Prozent, mehr Marktanteil. Und jetzt sind wir endgültig Marktführer.

Und dann fing, da bin ich auch Marktführer. Und es gibt immer mehr Leute, muss ich sagen, das ist sehr toll, die verstehen das. Und das ist das ist wirklich toll. Und deshalb ist das so eine meiner meiner liebsten Beschäftigungen, und die Unternehmenskommunikation, wenn wir so was in Unternehmen reinbringen können. Wo wir dann wirklich sehen, wie da jetzt Changes stattfinden. Wo wir aber auch sehen können, wie die teilweise eben damit überfordert sind, was wir machen. Einfaches Beispiel, wir gehen da rein, unternehmen zweieinhalbtausend Leute, die ganze Geschäftsleitung sitzt da am Tisch.

Und wir fangen damit an, dass wir sagen, bitte alle aufstehen, dann stehen alle auf. Jetzt mal den Stuhl umdrehen, dann drehen sie den Stuhl und sagen Simon die erst wieder hinsetzen. Die einen setzen sich mit dem Rücken zu dir, die anderen drehen sich einfach oben, setzen sich so auf die Lehne nach vorne zu dir. Und dann fangen alle an, so links und rechts zu sagen, oh, 0, der macht so. Oh, der macht so. Ja, was muss ich jetzt machen? Dann siehst Du Leute, Top Executives, die fast Panik kriegen und nicht mehr wissen, wie soll ich mich jetzt hinsetzen?

Was soll ich denn tun? Die sind komplett überfordert damit. Und die, bei denen, wo Du das siehst, weißt Du, okay, da könnte man ’n bisschen an Persönlichkeitsentwicklung arbeiten. Dann gibt’s ’n paar, die sind da mit drin, wo umsetzt dich hin, Hände auf die auf die Läden, schon, ja, ja, dann machen wir weiter, ja. Dann weißt Du, okay, gut, das ist eine ganz, ganz einfache Übung für uns, einfach, mal zu sehen jeweils, wer ist ’n bisschen wo. Dann wissen wir auch jeweils, wo holen wir wen wie ab, ja. Ja. Und deshalb gebe ich dir da hundert Prozent recht, dass es, die Führungskräfte brauchen nicht noch mehr Wissen und Knowledge.

Die brauchen Persönlichkeitsentwicklung. Und deshalb arbeite ich auch gerne mit denen zusammen, weil das, was wir machen, Kommunikation auf die Art und Weise, wie wir das machen, weil wir eben die Neurowissenschaftschaften, die Kommunikationswissenschaft verbinden zur Neurokommunikation, das ist Persönlichkeitsentwicklung. Ob wir das mit machen, bei ’ner Speakerausbildung oder ob wir das in den Unternehmen machen, es ist zum Schluss immer ein ein großes Stück Persönlichkeitsentwicklung. Und deshalb ist es auch so nachhaltig, deshalb sind unsere Speaker erfolgreich und deshalb sind wir in den Unternehmen erfolgreich, weil wir im Prinzip nicht wirklich Kommunikation machen. Wir sagen Knoof

Simon Haugk

Das heißt auch auf der einen Seite geht’s halt die Adaptionsfähigkeit, so wie Du es mit den Start ups genannt hast, weil im Grunde genommen, wenn Du jetzt ’n Produkt hast und Du denkst, das wäre der neueste Weinkorken und am Ende des Tages will’s aber keiner als das kaufen, aber es stellt sich raus, dass ’n top Dünger ist. Wenn Du adaptierst, wenn Du also guckst, hier wo ist mein Product Market fit, wo ist mein Hofer Market fit und so weiter. Wenn Du da einfach variierst, zu gucken, ab wo hab ich eine Schnittmenge, ist es alles gut. Und genau diese Flexibilität brauchst Du halt auch als Mensch. Die brauchst Du als Mensch, der da der dahintersteckt. Und ich hab auch währenddessen wieder notiert, ich glaube, ich persönlich glaube, dass dass dieses Zeitalter, dieses Informationszeitalter eher ’n Nachteil ist. Also man hat ja diese beiden Töpfchen, Hofer Liability.

Und ich würde halt diese Informationsflut eher als Liability betrachten, weil auch etwas, was wir ja bei uns machen in so bestimmten Trainings, ist, wir sagen bitte ignoriert alle anderen Infos. Am Ende des Tages, am Ende des Trainings, da kriegt ihr, glaube ich, achtzig Bücher empfohlen oder so was, ne. Also das heißt, wenn ihr irgendwo eintauchen wollt, gerne. Aber ignoriert alles links und rechts, weil ihr müsst euch auf die Umsetzung konzentrieren. Das ist ja, man hat das ja viel zu schnell, dass die Leute auch son son Besser Bisser Syndrom entwickeln. Jetzt die gehen zum Fitnesstrainer, der sagt, mach mal zehn Liegestütze, die gehen so. Und dann denkt der, nee, ich kann die besser, noch nie im Leben Liegestütze gemacht, aber denk direkt, die besser zu können als als die Variante, die der Trainer uns sagt.

Und das ist halt alles so, ich weiß jetzt nicht, gepaart mit Ego und ganz, ganz vielen anderen Sachen, aber das Problem bist Du halt selbst, ne. Und dann erst mal zu akzeptieren, okay, es gibt Sachen, die ich kann und Sachen, die ich nicht kann und Sachen, die ich nicht kann, die muss ich mir halt zeigen lassen. Und vielleicht jetzt einen einen kleiner Einschub, son bisschen themenfremd. Ich genieße Simon zu tun, die ich nicht kann. Jemanden zu haben, der mir einfach zeigt, so und so musst Du’s tun, das ist für mich Entspannung pur.

Simon Hofer

Mhm.

Simon Haugk

Ne? ‹N Berg hoch hinter ’nem Bergführer hinterher oder so was. Entspannung pur. Weil ich bin nicht derjenige, der dann halt am Steuer ist und so weiter, nicht derjenige, der die Entscheidungen trifft. Und für mich ist das halt wirklich so nahezu der perfekte Entspannungszustand. Aber dafür muss man halt einmal

Simon Hofer

akzeptieren, okay, wo bin ich jetzt

Simon Haugk

halt Anfänger? Wo bin ich Experte? Und Fehlinterpretieren. Ich hab ausgelernt, sondern ich hab ’n bestimmtes Fundament an Wissen. Und dann kann ich gucken, wie wird das auch noch weiterentwickelt? Also ne, das ist im Grunde genommen, ich glaub, in in den Kampfkünsten oder Kampfsport sagt man ja auch so gerne, ab dem Schwarzgurt beginnt halt die Reise und nicht ab da ist man fertig, ne. Das ist und das ist halt auch einfach so sone Philosophie.

Und ich denke halt, dass ganz, ganz viele auch erst mal dazu übergehen müssen, eine Philosophie zu entwickeln, wo die sich selbst zugestehen sollten. Ich hab nicht ausgelernt. Ich hab noch ganz, ganz viele Sachen und die Sachen, die ich kann, die situationsbezogen. Ne, so diese diese absoluten Sachen Haugk, die nicht da drin zu haben. Ich find die den Ansatz bei dir, also, egal ob, korrigier mich, wenn ich falschliege. Wir haben die Persönlichkeitsentwicklung, die ist sehr, sehr wichtig. Und als Element, als zentrales Element der Persönlichkeitsentwicklung gibt’s die Kommunikation und bei dir oder bei euch Schindler Form der Neurokommunikation. Ja. Und das geht halt zurück, wie grad, länger als nur bis zu einem Vierzigsten, sondern irgendwo müssen die hundertzwanzig Bücher ja hergekommen sein.

Das heißt, irgendwie hat es dich immer schon beschäftigt, ansonsten hättest Du dir nicht angeschafft. Und wenn wir jetzt mal einen Sprung machen von dem, was wir alles durchgegangen sind, das heißt, wir haben quasi so das erste Geschäft. Hast Du eigentlich noch Kontakt zu dem René?

So Hofer und da? Also Das war das erste Geschäft, sorry. Das erste Geschäft war ja, glaub ich, der Klub, ne?

Simon Hofer

Ja, genau.

Simon Haugk

Hast Du da eigentlich nur zu den beiden Kontakt? Das waren ja, glaub ich, René und Olli oder irgendwie so.

Simon Hofer

Ja, genau, ja. Ja, ab und zu mal, also nicht mehr so groß, aber ab und zu trifft man sich mal, dann unterhält man sich und ja, also lebt auch. Jeder ist ein eigenes Leben. Bisschen schade, dass der René und der Olli sich auch nicht mehr so gut verstehen heute. Die gehen auch getrennte Wege. Und so, was ich sehr schade finde nach irgendwie fünfundzwanzig Jahren oder so, ja. Aber ab und zu seh seh ich sie mal.

Und der René wohnt sowieso eigentlich meistens, Mama ist in in in in Haugk, wo er wohnt in der Schweiz, aber meistens ist in in Südfrankreich oder in Miami, wo er noch ’n Haus hat. Und der Olli ist oft in in in Asien, wo er noch ’n Haus hat oder so. Die sind auch oft, sehr oft unterwegs und die großen Teil des Jahres. Aber dem Olli lauf ich ab und zu mal übern Weg, denn René hab ich jetzt irgendwie drei, vier Jahre nicht mehr gesehen.

Simon Haugk

Mhm. Ja, aber ist ja schön, wenn man zumindest noch so den groben Kontakt beibehält.

Simon Hofer

Ja, da kann man ja auch

Simon Haugk

gar nicht erwarten, so wie wie sich das entwickelt. Ich würd gerne dann so ein bisschen zum zum Hier und Jetzt springen. Das heißt, das eine, was mir noch im Kopf geblieben ist, ist deine Frau, die ja dann gesagt hat, Hofer, beschwer dich nicht darüber, dass die anderen es nicht können, mach’s besser oder ne, red einfach nicht mehr drüber. Wie gehabt, ich liebe diesen Rat. Wie wichtig ist ist die Beziehung für dich als Unternehmer? Inwieweit wie wie sehr hilft dir die Beziehung dabei Und wie sieht dein Alltag aus, würd ich auch noch mit dazu nehmen? Also das heißt, wie sieht der optimale Tag aus deiner Nerven?

Simon Hofer

Ja, also die Frage ist ganz einfach zu beantworten, was die Beziehung mit meiner Frau anbelangt, wie viel mit dir hilft oder was die Wert ist, das das liegt in allem Punkten immer bei einhundert Prozent für mich. Meine Frau hat aus meiner Existenz ein Leben gemacht. Ja, das ist das, was sie was sie bewirkt hat, weil ich hatte verlernt durch die Zeiten, die ich hatte, wie man lebt oder zu leben. Das hatt ich verlernt. Mhm. Und meine Frau hat mir das hat mir das zurückgebracht oder das zurückgegeben oder das überhaupt gegeben. Ich bin mir auch gar nicht sicher, ob ich vorher Brahma gelebt hab, vielleicht das Kind, wenn man noch unbeschwert ist, ja und so irgendwie bis zu einem gewissen Teil.

Aber als sie in mein Leben getreten ist, ich hab sie kennengelernt vor elf Jahren. Ganz kurz, nachdem ich das Unternehmen gegründet habe, hab ich sie in in Österreich kennengelernt. Sie ist aus der Ukraine nach Österreich ausgewandert damals und hat in Österreich Wirtschaft studiert. Ich hab sie da kennengelernt. Und wir haben uns da super verstanden. Und als ich gegangen bin, hab hat sich gesagt, ja, meldest dich wieder. Ja, ja, klar, ich melde mich wieder und ich hab mich dann drei Jahre nicht mehr gemeldet, weil ich ich hab sie getroffen, hab gewusst, ich hab so auch gewusst, okay, das das ist die Frau, die könntest Du eigentlich heiraten, das wär’s.

Ich hab aber gewusst, ich bin jetzt in einer Situation, ich werde das bestimmt, ich werde das bestimmt abfucken. Ich hab genau gewusst, ich genau, das hab ich schon gewusst, da hab ich gesagt, Du meldest dich besser nicht weit, das geht in die Hosen. Und das hat mich nicht gemeldet und erst drei Jahre später, als es mir wirklich besser ging, war es mir gut und dann habe ich mich wieder gemeldet. Und sie war dann so gnädig und hat sich dann wirklich wieder mit mir getroffen, als ich dann wieder in Österreich war. Und ich hab’s ja immer gefragt, warum hast Du dich mit mir getroffen? Da hat ich gesagt, schau, es ist so. Ein Leben lang habe ich viele Männer gesagt, lass mich bitte in Ruhe, melde dich nicht bei mir.

Und alle haben sich gemeldet, immer wieder, sind hinter mir her gewesen und so. Meine Frau sieht sehr gut aus, ist sehr hübsch, Haugk. Also der, sie hatte immer ganz viele Männer hinter ihr. Und bei dir hab ich ihm gedacht, das ist mal ’n anderer Typ, der ist mal einfach, der ist gut, der ist gut. Ich spür da was Gutes und sag dir, ja, melde dich. Und genau dann, wenn ich das einmal sage, meldet, der sich nicht. Also ja, da wollt ich jetzt fragen, was war da los?

Ja, also und und so ist es gekommen. Also so so sind wir dann zusammengekommen und haben Simon, schließlich geheiratet. Sie sind die Schweiz gezogen und und und ist heute der Teil, auf dem ich eigentlich alles aufbaue, was ich mache und was ich tue. Ich bin jemand, der muss ich ehrlich gestehen, ich ich bin kein Egoist. Ich brauch immer jemanden, für den ich etwas machen kann oder etwas tun kann, Ja, für mich selbst würd ich vielleicht nicht so viel brauchen, ’n paar Dingen, dann ist gut. Und und und bei ihr ist das einfach, das resoniert sehr schön, weil sie das sehr schätzt. Nicht jetzt das das Materielle oder so, da gibt’s auch Dinge, die sie sich freut.

Aber einfach das das zu wissen, dass jemand da ist, auf den man sich verlassen kann und ich kann das von Ihrer Seite auch. Und das gibt einfach ein ein ein sehr großes Vertrauen ins Leben in oder in das Leben, das man einfach hat. Und das macht es auch sehr angenehm und macht’s auch sehr schön. Dann haben wir bei Simon bisschen denselben Humor, ja, verstehen uns da sehr gut, können können oft miteinander lachen. Das hilft natürlich viel. Und wir haben von meinem Firmenpaten gelernt, der war, ist leider vor zwei Jahren gestorben im Alter von zweiundneunzig. Der war sechsundfünfzig Jahre, ist superglücklich verheiratet.

Und der hat uns gesagt, schau, ihr müsst das so machen. Der hat nie Tipps gegeben, nie. Hab gesagt, aber da geborene ich euch mal ’n Tipp. War ’n sehr erfolgreicher Mann, war Direktor bei bei bei Nok, das ist der Vorgänger von der von der heutigen und so. Also sehr erfolgreich gewesen, aber sehr bescheidener Mann. Legst Du, schau, ihr müsst, in der Ehe brauchst Du drei Leben. Du brauchst ein Leben, das Du mit deinem Partner zusammenlebst.

Da müsst ihr Dinge unternehmen zusammen, Spaß haben, euch gut verstehen. Jetzt hat er gesagt zu mir, Du Simon, Du brauchst aber auch ein eigenes Leben. Du musst auch wieder immer mal wieder ein eigenes Leben haben. Und zu meiner Frau hat gesagt, Du, Alexandra, genauso, auch Du brauchst ’n eigenes Leben, wo Du eigene Dinge machst. Und wenn Du das gemacht hast, kommt die wieder zusammen und dreht wieder das gemeinsame Leben. Und genauso machen wir das. Es funktioniert für uns beide sehr gut. Das kann auch mal Simon dass meine Frau sagt ich gehe eine Woche mit einer Freundin in Urlaub oder mit ihren Mama oder was auch immer ja die Mama wollte schon lang mal Dubai sehen dann hat sie die Mama mit nach Dubai genommen und so ich habe mit dem Kumpel irgendwohin ’n paar Leuten in Urlaub oder so oder auch sonst irgendetwas Und den nächsten Urlaub machen wir dann halt wieder zusammen, ja.

Also wir geben uns halt diese Freiheiten und genießen aber auch sehr diese Zeiten dann einfach zusammen. Und das funktioniert für uns sehr gut.

Simon Haugk

Mhm. Klingt sehr gut, also auch vom Konzept her. Und wie hast Du das ungefähr aufgebaut? Also ich mag den Begriff Work Life Balance nicht, weil das irgendwie, ne Ich auch. Die Sachen so voneinander Das

Simon Hofer

ist glücklich.

Simon Haugk

So. Genau. Aber ich muss gestehen, ich hab, wenn ich sone Frage stelle, ist es ist es das, wo es am schnellsten zum Punkt kommt? Das heißt, wie gestaltest Du bei dir einfach ’n Tag? Hast Du irgendwie bestimmte Routinen, wo Du sagst, okay, hier widme ich mich jetzt mir persönlich, hier widme ich mich jetzt der Persönlichkeitsentwicklung. Hier mach ich das, hier mach ich das. Da hab ich dann Zeit für die Firma, da für die Partnerschaft.

Oder wie wie ist das generell bei dir aufgebaut? Son son ganz normaler Tag.

Simon Hofer

Ich bin jemand, der gerne intensiv hart arbeitet. Ich arbeite auch gern viel. Ich hab aber gelernt und da haben wir wirklich meine Frau geholfen, eben nach Pausen zu setzen. Also ich bin auch zehn, zwölf Wochen im Jahr bin ich im Urlaub die letzten Jahre, jedes Jahr. Ich nehme immer wieder diese Pausen raus. Und beim Arbeiten mach ich das auch so. Ich arbeite, wenn ich merk, jetzt brauch eine Pause, dann nehm ich mir diese.

Kundentermin, das kannste nicht, aber wenn ich arbeite intern, ich merk, ich brauch eine Pause, dann nehm ich mir die. Und wenn dann das Wetter schön ist, dann dann dann geh ich raus und setz mich in den Garten und kann ich am Dienstagnachmittag fünfzehn Uhr eine Zigarre rauchen und ’n Glas Whisky trinken, das ist mir völlig egal. Da muss für mich nicht Wochenende sein. Dann nehm ich mir diese Zeit draus und mach das, ja. Und und deshalb brauche ich dieses Work Life Balance. Weißt Du, meine rechte Hand, der Kai, der sagt immer Work Life Balance ist ja, wenn Du das balancieren musst, dann muss ja das eine Beste und das andere Schlechte sein. Ja, ist jetzt das Leben schlecht oder die Arbeit schlecht Hofer wenn das Leben schlecht ist, hast Du ’n Problem, wenn die Arbeit schlecht ist eigentlich auch.

Also was soll das? Bei mir ist Work Life und. Also ich mach das, was ich liebe, mach das gerne. Und dann kann’s auch oft sein, dass ich Kunden bei mir habe zu Besuch am Wochenende. Und wir sprechen über Privates und wir sprechen über Geschäft und das vermischt sich ineinander hinein und ich hab damit überhaupt kein Problem. Also ich brauch das nicht wirklich, diese. Natürlich ergibt sich die von selbst, indem Du auch mal eine Pause machst.

Aber dann mach ich eine Pause, rauch eine Zigarre und dann geborene ich ’n bisschen schweife ich ab Knoof plötzlich hab ich doch wieder irgend eine Idee, was man machen könnte im Geschäft oder was auch immer. Sitzt aber meine Frau daneben, dann bin ich nicht im Geschäft, sondern dann überlegen wir, wo waren wir noch nicht? Wo möchten wir noch in den Urlaub? Was wollen wir da sehen? Oder sie erzählt irgendetwas? Dann bin ich auch da, dann bin ich eben im Leben und nicht in der Arbeit. Also das kann ich schon ausballancieren.

Aber für mich ist nicht ’n Ausbauancieren, sondern in es es es fließt irgendwie einfach ineinander mehr, ja. Mich ist es eher ein Fluss, mach ich ’n bisschen mehr Life, mach ich son bisschen mehr Work, das da runterfließt und und aber es ist Einfluss, so sehe ich das.

Simon Haugk

Mhm. Ja, ja, sehr gut.

Also im Grunde genommen Work Life Balance hat man ja sone Vorstellung und dabei sollte es ja eher das sein. Genau. Und das andere, wie gesagt, wenn Du mit deiner Frau sprichst, ich glaube, es ist vielmehr diese Achtsamkeit und auch wiederum der Respekt, die Zeit mit der Person zu verbringen, die halt gerade, ne, mit der man jetzt grade halt auch wirklich aktiv die Zeit verbringt. Also nicht nur passiv daneben sitzen, sondern aktiv. Und ne, das kann ja auch sein, dass, ich sag jetzt mal so, dass deine Frau dir irgendwie etwas zuruft, was sie für eine schöne Geschäftsidee hält, dann dann bist Du bei ihr, aber dann sprecht ihr halt trotzdem über Thema, was mehr einen Arbeitskontext hat, ne. Und ne, das finde ich halt auch entsprechend wichtig.

Simon Hofer

Weißt Du, was Denke, also wenn ich hier was einschieben darf, Simon, das das hat auch damit zu tun, weil viele haben genau damit ’n Problem. Ich find das was ganz Wichtiges, was Du gesagt hast jetzt. Aber oft ist in der Kommunikation es eben so, dass wir, wenn wir still sind und zuhören, hören wir gar nicht zu. Wir warten eigentlich nur, bis der andere fertig ist, das sagen zu können, was wir sagen wollen. Was der andere gesagt hat, resoniert gar nicht mit uns, ja. Und das versuch ich eben zu vermeiden. Und deshalb, das, was wir jetzt gesagt haben, das hat jetzt eben grad resoniert mit mir und hat mir jetzt auf diese Idee gebracht, das zu erwähnen, dass wir oftmals einfach zuhören sollten.

Und wenn wir auch jetzt eine Idee hatten, was wir sagen wollten, das dann vielleicht zu ändern und genau auf das einzugehen, was der andere gesagt hat. Das ist echte Kommunikation. Und dann merkt der andere, okay, ich werde ernst genommen und ich werde gehört. Und ob das jetzt in einer Beziehung ist zu Hause Hofer ob das jetzt im im im Business ist oder im Gespräch mit deinem Kunden, das ist so unglaublich viel wert, dass der Kunde merkt, oh, der hat mir genau zugehört. Und jetzt nimmt er das auf und geht auf das ein und erzählt nicht einfach jetzt, was das Produkt noch kann und wie toll das Sie noch sind und noch etwas, ja. Das ist ein großes Problem in der Kommunikation. Die meisten hören nicht zu.

Sie warten nur, das zu sagen, was sie sagen wollten. Und ich denke, in Beziehungen, ich werd’s hier keine Beziehungstipps geben, aber für mich hat sich das sehr gut für sehr gut erwiesen. Ich versuch wirklich nicht nur meine Frau, sondern allen zuzünden und auf das zu antworten, was sie gesagt haben. Dann entstehen gute Gespräche. Und dann entsteht auch Vertrauen.

Simon Haugk

Mhm. Ja, und es ist halt auch wirklich einen Punkt, ja, der meines Erachtens viel zu eine viel zu geringe Rolle in unserem aktuellen Alltag spielt. Das ist, wenn ich irgendwie, wenn ich mal unterwegs bin und sagen wir jetzt mal, ich hab irgendwas in ’nem Hotel von mir aus. Und ich genieße da meinen Espresso. Dann guck ich mich auch gern mal Also ich beobachte auch gerne mal Leute, wie das abläuft.

Simon Hofer

Ist das Servicepersonal überfordert?

Simon Haugk

Sind die aufmerksam? Sind die aufmerksam und so weiter, aber es nicht nur darauf reduziert, sondern auch auf die anderen Menschen. Und wenn ich dann halt sehe, wie viele sich gegenübersitzen und beide scrollen irgendwie am Handy oder sonst was und wenn die miteinander kommunizieren, dann leiten die sich wahrscheinlich gegenseitig irgend irgend einen Inhalt von Instagram weiter oder so, Dann ist das schon ’n bisschen, da ’n bisschen tragisch, welche Entwicklung das zu nehmen scheint. Also wo gar keine echten Gespräche mehr sind, wo man schon nach zwei Minuten nicht mehr weiß, dass die René und Olli Gießen haben, mit denen Du einundneunzig warst, ja glaub ich dann irgendwie was gestartet hast. Das ist halt etwas meines Erachtens kommt das halt aus echtem Interesse heraus. Wenn ich jetzt wirklich wissen will und wie gab’s, ich kann mich mit sicher bei Weitem nicht an alles ändern, was Du gesagt hast, weil Du eigentlich einfach ’n sehr

Simon Hofer

Ja, eigentlich, ja, das ist ’n guter Hinweis, das ist genau das Problem. Und zwar nicht nur eigentlich, sondern das ist das Problem. Wir sollten die Quantität aus der Kommunikation herausnehmen und die Qualität reinbringen. Und wie machen wir das? Die Qualität, Simon, ist die Emotion. Ja, wenn ich kann etwas, ich kann eine Geschichte erzählen und ich mach das heute so, dass ich einfach offen und ehrlich über alles kommuniziere, sei das meine Obdachlosigkeit oder sonst irgendwelchen den ich alles angerichtet habe oder so. Ich ich kommunizier einfach offen und ehrlich darüber.

Und das erleichtert schon, dass die Leute sich offen an vieles erinnern können, weil sie sich das nicht gewohnt sind. Die Alten wollen das ’n bisschen verstecken oder so. Ich sag mir, Vielleicht vielleicht ist es auch einfacher für mich, weil’s mir heute gut geht, dass ich das machen kann. Aber ich kenne andere, die die können das nicht Ich hab das auch früher nicht wirklich versteckt, ja. Das ich hab das nie gemacht. Aber ich sehe heute, dass es viele Menschen bewegt oder inspiriert, die auch in irgendeiner anderen schwierigen Situation sind, zu sehen, ah okay, man kann etwas machen. Man kann etwas für sich tun, für sich selbst.

Und ich sagte nämlich, nein, man kann nicht mehr etwas für sich selbst und ist der Einzige, der etwas für dich tun kann. Es kann sonst niemand und es tut’s auch niemand. Weil stell dir mal vor, die meisten tun ja nicht mal etwas für sich selbst. Glaubst Du, sie tun denn etwas wirklich nach für jemand anderen? Nein, natürlich nicht. Ja, also Und deshalb bin ich überzeugt, Hofer? Was ich ich kann mich erinnern, was ich an meine Hochzeit gegessen habe.

Ich weiß aber nicht mehr, was ich im Tag vor der nachher gegessen habe, warum. Ja, die Hochzeit war ’n emotionales Erlebnis. Ich kann mich an sehr vieles erinnern. Also sobald wir Emotionen verbinden mit der Information, bleibt die Information Stefan.

Dann bleibt sie haften. Die die Emotion ist eigentlich der Kleber für die Information. Schmeiß ich aber nur mit Information, das bleibt nicht haften. Wir wir nutzen fünfzehn-, sechzehntausend Wörter pro Tag. Ja, wie sollst Du dich da am Abend an irgendwelche Wörter erwähnen?

Völlig unmöglich, ja. Also das ist dann Wenn dann jemand kommt, ja, Du Du hast vor drei Wochen das und das gesagt, kannst Du dir, ja, okay, das kann sein, aber dann kommt dazu noch, dass unser Gehirn sich eben daran nicht erinnern kann. Wenn es das nicht kann, hat’s Stefan Konflikt. Und dann füllt es die Lücken mit dem, was ihm am nächsten liegt. Und das kann auch die Unwahrheit sein und es fühlt sich damit auf und wir wissen das gar nicht. Und deshalb sind für mich diese Diskussionen, Du hast das gesagt und nein, ich hab das gesagt, aber Du hast das hier und das, ne, völlig überflüssig. Ja, sinnlose ist der, was es gibt, da geht’s oft, da gibt’s oft die Sitzung, weißt Du was?

Hast recht, ich hab das gesagt und Du hast das und das tut mir leid. Ich entschuldige mich dafür, auch wenn das nicht, ich beende das so, sag, tut mir leid, echt, habe ich ’n Fehler gemacht. Ich so gegessen, jetzt können wir weitergehen. Weil das ist etwas für mich etwas vom Sinnlosesten, was es gibt. Wenn ich aber etwas mit Emotion erzähle, eine Geschichte, die emotional ist, erzähl, das bleibt uns. Also muss ich in der in der Kommunikation zuerst mit der Emotion eigentlich die Verbindung mit den Menschen aufbauen und mit den Menschen, mit dem ich spreche. Wenn ich das habe, dann kann ich Informationen fließen lassen.

Und das ist für mich, was Du vorher gesagt hast Hofer Qualität oder Quantität. Für mich ist die Emotion die Qualität mit der bringe ich dann per Information ja auch nicht alle, die die wichtigsten.

Simon Haugk

Ja. Ja und halt auch das, was Du betont hast mit wie Du halt auch deine Geschichte wiedergibst, dass Du da nichts versteckst, schön beschönigst oder sonst was. Dieses Zugeständnis zu sich selbst auch zu machen, dass man also nicht dieses, ich nenn’s jetzt mal Instagram Leben führt, wo man drei Stunden für ’n Foto posiert und dann sagt, ah, es war so schön. Ja, also ich bekomm schon Zustände, wenn ich drei Minuten posiere. Und auf der anderen Seite, dass man halt wirklich sagt, hier ich ich bin halt ’n Mensch, ich hab Marke. Es gibt ’n paar Sachen, die ich ganz gut kann. Es gibt ’n paar Sachen, die ich weniger gut kann und so ist das halt, Haugk?

What you see’s, what you get. Und das ist halt auch das, was ich ja, wie ich glaub, das was eigentlich das einzige authentisch sein kann Authentische sein kann aus meiner Sicht. Und ich find’s halt immer schwierig, wenn dann die Leute Also ich kann’s nachvollziehen, wenn man die Hütte wechselt, egal ob mal man Schüler, mal ist Stefan Lehrer oder Ähnliches. Alles in Ordnung, das ist ja dann authentisch. Aber wenn man dann halt sagt, okay, ich bin gerade so und kaum ist die Kamera anschaut, hab ich irgendwie mein mein Standardlächeln auf. Ich jetzt natürlich nicht. Aber das finde ich halt immer schwierig und das ist halt auch wiederum die Art und Weise der Kommunikation.

Da wären wir dann, glaube ich, eher so in Richtung Sanny Malcho unterwegs, der dann auch zeigt, wie viel geht wirklich Gestik, Mimik, dann kommen ja noch die Studien dazu, die Du besser kennen wirst als ich. Wie viel geht aus dem Tonfall hervor und so weiter und so fort. Und einfach mal auch ehrlich zu sich selbst zu sein. Wie gesagt, Du kannst ja ’n schlechten Tag haben und Du kannst dann für dich entscheiden, okay, ich lächle jetzt nicht wegen ’ner anderen, sondern ich lächle, weil ich genau weiß, ne, ich sprech ja mit mir selbst. Es war ’n schlechter Tag. Das heißt, geschehen ist geschehen, aber von jetzt an fokussiere ich mich halt auf das, was gut ist und das bedeutet, ne, ich guck einfach mal, dass ich so gut gelaunt bin, wie es mir möglich ist und daraus halt son eine authentische Variante entwickeln, ums mal so auszudrücken.

Simon Hofer

Ja, das also ich das das kann ich nur unterstreichen, oder? Wir haben ja auch die Tendenz, dass wir dass wir ja auf das Negative sehr stark reagieren und das Positive Simon bisschen außer Acht lassen Hofer? Es können uns fünf, sechs, sieben gute Dinge passieren tagsüber. Da kommt eine negative Sache und der Tag ist gelaufen. Dann denk ich ihm, ja, Moment mal, es ist sechs zu eins. Also ich führ immer noch sechs zu eins mit dem Positiven. Im Fußball wär das ein ein ein ein, ja.

Also was soll das? Ich lass mich davon jetzt nicht beeindrucken und fokussier mich ’n bisschen oder fokussier mich mehr auf das, was das Gute war und und nehm das mit. Das ist ja eine Frage der Einstellung oder der Glaubenssätze und das ist genauso ’n Punkt, wo man eben ins Handeln kommen muss, was wir vorher besprochen haben, wo Du Verantwortung übernehmen musst, sagen wir so, okay, das ist jetzt passiert, ist negativ, aber ich sag immer, kann ich was ändern jetzt? Ja, dann mach ich’s. Nein. Okay, wenn ich was ändern kann, gut, dann muss ich ja auch nicht mehr traurig sein oder böse sein. Kann ich nix ändern, nützt Du mir traurig und böse zu sein, auch nix.

Also kann ich’s lassen, ja, egal was es ist, und fokussier mich dann wieder auf das. Wir wissen auch aus der Neurowissenschaft unsere Energie ist imaginator, wo unsere Gedanken sind. Sind die Gedanken beim Negativen ist die Energie auch da sind sie beim Positiven ist sie auch da ja also das haben wir gesehen während Corona In unserer Branche haben ganz viele gejammert und gesagt, boah, ich kann nix mehr machen und das geht nicht und das geht nicht und das geht auch nicht und das kann ich auch nicht machen und das nicht und jetzt kommt noch das und schrecklich. Ja, das stimmt, aber wir haben einfach gestartet, okay, was können wir machen? Wir haben ’n paar Dinge gefunden, die man machen kann.

Okay, die haben wir gemacht. Wir haben gesagt, oh cool, dann machen wir das. Haben wir das gemacht und haben das so überbrückt. Dann war Corona zu Ende. Wir haben mit alles live vor Ort gemacht. Wir haben gesagt, wow toll, können wir wieder zurückkommen, ist schön. Also für uns war das, ist halt nicht kein Problem mehr.

Es war eine, es war eine Herausforderung, aber es war für uns keine Einbruch überhaupt nicht. Im Gegenteil, wir haben so viel andere Formate gemacht, auf andere Arten und Weisen, dass dass wir während Coronazeit teilweise sogar mehr Umsatz gemacht haben als vorher. Gesponoriere ich mich auf das, was nicht geht oder konsteiere ich mich auf das, was geht. Man muss halt son bisschen hinschauen und ’n bisschen analysieren, was geht denn? Ah, das könnte gehen. Ja, aber das ist schwierig. Ja, klar, das ist schwierig, aber das andere geht gar nicht.

Das ist wenigstens nur schwierig, ist ja schon mal ’n Vorteil, Simon mal ’n Fortschritt. Dann versuche ich die diese Schwierigkeiten zu verwenden, dann ah okay, jetzt geht’s. Wunderbar.

Simon Haugk

Wo wir wieder bei Anpassungsfähigkeit wären. Das also auf jeden Fall kann ich auch so nur unterstreichen. Ich könnte mich mit Sicherheit noch noch mal so lange mit dir unterhalten. Also ich spüre auch, dass da noch sehr, sehr, sehr viel mehr ist. Aber jetzt für die Zuhörer, wenn Du abschließend noch was Simon, zusammenfassen würdest, wie gab’s ja schon sehr, sehr viele Tipps wiedergegeben oder auch mitgegeben. Gibt es irgendwas, was Du noch im Speziellen so betonen möchtest, was irgendjemand, irgendeiner der Zuhörer auf jeden Fall umsetzen sollte, mitnehmen sollte?

Simon Hofer

Ja, eben. Wie wichtig mir Kommunikation ist, ich glaub, das hab ich zum Ausdruck gebracht, ja. Ich will aber gerne einen Punkt noch machen. Der war für mich son bisschen Das war son Moment, wo wo ich das gehört habe. Ich sagte, ja klar, aber wenn man sich den wirklich veranschaulicht, ist der Fass Simon bisschen. Wir können nichts im Leben erreichen oder schaffen, wenn wir es vorher nicht in unserem Geist oder in unserem Gehirn eingepflanzt haben, Ja? Egal, was wir erreichen wollen, wir müssen diesen Samen zuerst mal da oben setzen.

Er muss da oben rein. Wir müssen uns damit beschäftigen. Wir müssen uns das ausmalen, wie das aussieht. Wir müssen das analysieren, das Positive anschauen, das Negative anschauen. Wir wir müssen das wirklich einpflanzen in unserem Geist, dass es da drin ist. Und erst, wenn es da drin ist, haben wir überhaupt eine Chance, es umzusetzen und zu erreichen. Und das ist ein Problem, das ich oft sehe, man will etwas umsetzen, man wird das erreichen im Leben.

Egal was, es ist privat, geschäftig, egal was, aber sie Schindler wirklich da drin. Weil dann stellst Du zwei, drei Fragen und merkst, ja, da kommt zu wenig zurück. Und wenn ich bei jemandem Fragen stellen kann, wo ich seh, oh, da kommt sehr viel zurück, dann weiß ich, okay, der wird das schaffen oder die wird das schaffen. Also das ist für mich so, das klingt vielleicht jetzt banal, wenn man sich mal damit ’n bisschen auseinandersetzt, ist es, glaub ich, eine der wichtigsten Erkenntnisse für mich jetzt zumindest, die man haben kann. Wenn ich irgendetwas erreichen will, egal was es ist, muss ich es zuerst in meinem Kopf einpflanzen. Es muss zuerst da rein. Und dann kann ich alles andere Stück für Stück von da raus Und dann fängt’s an zu wachsen.

Aber wir Es ist ja wie in der Natur. Wir wir Simon, wir setzen Apfelbaum klein und ich kann morgen auch keine Äpfel ernten da.

Ja, das das das geht nicht. Das muss wachsen zuerst. Es muss Zeit haben zum Wachsen. Und in unserem Gehirn können die Sachen unglaublich schnell wachsen. Alles, was wir brauchen in der Natur, Sonne, Sauerstoff, Wasser, Nährstoff, das ist alles da an uns, mir ist alles da. Aber wir müssen in Gedanken reintun. Und das absolut Coole ist noch, das abzuschließen, wenn wir das machen, wenn wir das pflanzen, einpflanzen hier oben, sehen wir auch sehr schnell, wenn es etwas ist, das gar nicht wirklich zu uns passt oder was gar nicht wirklich funktioniert.

Wir spüren das. Dann kommt jeder, was hier vorbeschreitet. Jetzt müssen wir verantwortlich gewesen, okay, dann muss es weg. Muss es was anderes sein? Dann pflanz ich das, oh, das wächst gut, das gefällt mir. Das motiviert mich. Ich kann darüber gut kommunizieren.

Ich kann darüber gute Antworten geben. Dann hab ich’s da gepflanzt und jetzt kann ich hingehen und kann’s im Leben, in der Realität auch umsetzen. Aber erst, wenn’s da gepflanzt ist. Superwichtiger

Simon Haugk

Punkt. Wo findet man dich?

Das heißt für diejenigen, die jetzt Interesse daran haben, dir zu folgen oder beispielsweise mehr über die Speakerausbildung zu erfahren. Wo können die dich finden?

Simon Hofer

Nicht sehr,

Simon Haugk

find ich. Du verlinkst natürlich

Simon Hofer

noch das Intro. Simone minus Hofer Punkt com. Da findet man mich als Speaker. Unsere Unternehmen findet man unter Suisse minus Academy Punkt a g. Und findest aber auch auf der Seite von mir findest Du einen Link dahin. Und sonst einfach, Du kannst in Google meinen Namen eingeben und dann kriegst Du eigentlich alle Seite noch, die Bücher auch, die Videos kommen auch. Ich hab ja auf den Gedanken tanken Videos inzwischen über eine Million Aufrufe.

Also die kommen auch sehr schnell, sehr weit drucken. Also kann man auch so machen, wenn man sich nix behalten kann. Jetzt komm ich aus, Information, Information, oder?

Simon Haugk

Perfekt, Simon. Auch vielen Dank, dass Du auch trotz deiner angeschlagenen Stimme so lange durchgehalten hast und das auch gemacht hast, das sagt schon einiges. Es hat mich wirklich sehr gefreut. Es war so informationsreich, aber auch gleichzeitig natürlich reich an Emotionen und allen anderen Punkten. Vielen, vielen lieben Dank. Noch weiter alles Gute und hoffentlich dann bis demnächst.

Simon Hofer

Gern Dank möchte ich gerne zurückgeben an dich, Simon hat mir großen Spaß zu machen mit dir. Dieser Podcast haben mir viel Freude gemacht und ich freu mich darauf, den noch mal zu hören, was ich übrigens seit jedem Podcast mach. Ich hör mir alle noch mal an. Son bisschen auch so, oh, was hast Du da alles erzählt, ja? Man kann sich nicht alles merken, was man gesagt, nicht alles behalten.

Simon Haugk

Genau, okay.

Simon Hofer

Und aber ich find’s immer ganz spannend und die guten Dinge, die bleiben da mit Emotionen, die nehm ich dann auf fürs nächste Mal vielleicht wieder. Und die nicht so guten Dinge schieb ich dann weg. Also ich werd mir das ganz bestimmt anhören, wenn das wenn das draußen ist. Bin schon gespannt.

Simon Haugk

Perfekt. Ja, da freue ich mich auch sehr drauf. Simon, dann alles Gute und habt noch einen schönen Tag.

Simon Hofer

Tschüss zusammen.